
Catholicism, Race and Empire: Eugenics in Portugal, 1900-1950
Diese Monographie stellt die Wissenschaft und Ideologie der Eugenik im Portugal des frühen zwanzigsten Jahrhunderts in den Kontext der Manifestationen in anderen Ländern im gleichen Zeitraum. Der Autor argumentiert, dass drei Faktoren den Einfluss der Eugenik in Portugal begrenzten: ein geringer Grad an Institutionalisierung, der Widerstand der Katholiken und die konservative Natur des Salazar-Regimes. In Portugal beschränkten sich die eugenische Wissenschaft und die eugenische Bewegung auf drei Ausdrucksformen: individualisierte Studien zur geistigen Gesundheit, oft aus einer "biotypologischen" Perspektive.
Eine besondere Haltung zur Rassenmischung im Kontext des großen portugiesischen Kolonialreichs.
Und ein diffuses Modell der Sozialhygiene, der Mutterschaftspflege und der Kindererziehung.