Bewertung:

Das Buch bietet eine vergleichende Analyse des Katholizismus und des Buddhismus, wobei der Schwerpunkt auf der katholischen Theologie liegt und gleichzeitig die wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Religionen anerkannt werden. Es ist gut recherchiert und bietet Klarheit über den interreligiösen Dialog, obwohl es für seine Voreingenommenheit gegenüber dem Katholizismus kritisiert wurde.
Vorteile:Ein gut recherchierter und aufschlussreicher Vergleich von Katholizismus und Buddhismus, der sowohl für Katholiken als auch für Buddhisten nützlich ist, die den Glauben des jeweils anderen verstehen wollen. Der Autor klärt über Begriffe und häufige Missverständnisse auf, und das Buch enthält eine Fülle von zitierten Werken, was es sowohl für die akademische als auch für die persönliche Erkundung informativ macht. Es ist relativ kurz und schnell zu lesen und eignet sich auch für diejenigen, die sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt haben.
Nachteile:Das Buch ist stark auf den Katholizismus ausgerichtet, was einige Leser als enttäuschend empfanden. Kritiker bemängeln, dass es an Objektivität mangelt und für diejenigen, die einen ausgewogenen Vergleich suchen, nicht geeignet ist. Einige sind der Meinung, dass es die Kompatibilität der beiden Religionen nicht angemessen behandelt.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Catholicism and Buddhism
Die jüngste Flut von Büchern, in denen Christentum und Buddhismus verglichen werden, konzentriert sich hauptsächlich auf die Gemeinsamkeiten.
Der Dalai Lama zum Beispiel hat seine Ansichten über das Christentum in einem populären Buch, Das gute Herz: A Buddhist Perspective on the Teachings of Jesus (1996). Andere Autoren haben ebenfalls versucht, diese beiden Traditionen als zwei Wege zum selben Ort zu beschreiben.
Anthony Clark, der diese Ansätze für zu vereinfacht hält, setzt sich mit den Unterschieden zwischen dem Buddhismus und dem katholischen Christentum auseinander, wobei er Bereiche der Übereinstimmung anerkennt, aber auch Bereiche mit bleibenden Unterschieden feststellt. Clark bietet hier eine katholische Sicht des Buddhismus, die Vernebelungen vermeidet und um eines produktiveren Dialogs willen Klarheit sucht.