Bewertung:

Das Buch ist eine fesselnde Missionsautobiografie, die die Erfahrungen der Familie Vaughan in der Elfenbeinküste schildert und sich auf Themen wie Gottes Treue und die Bedeutung von Beziehungen gegenüber materiellen Besitztümern konzentriert. Die Leser werden durch das Vertrauen der Familie auf Gott in schwierigen Zeiten inspiriert und schätzen die persönliche Note der Erzählung.
Vorteile:Die Leser finden das Buch leicht zu lesen, fesselnd und emotional berührend. Es bietet eine einzigartige Perspektive auf die Missionsarbeit, betont das Vertrauen in Gott und bietet Ermutigung auf dem eigenen Glaubensweg. Viele lobten die Erzählweise und die Einbeziehung persönlicher Anekdoten, historischer Zusammenhänge und Illustrationen, die das Leseerlebnis verbessern.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser suchen vielleicht nach direkteren Antworten auf schwierige Fragen zum Thema Leiden, da sich das Buch in erster Linie auf persönliche Erfahrungen und weniger auf theologische Erklärungen konzentriert. Einige könnten auch das Gefühl haben, dass eine tiefe Verbundenheit mit dem Autor ihre Wertschätzung des Buches beeinträchtigen könnte.
(basierend auf 8 Leserbewertungen)
No Regrets: Caught in the Crossfire of an African Civil War
Als Ken und Julie Vaughan sich aufmachten, eine Familie zu gründen, wollten sie dort sein, wo das Leben nicht sauber, abgepackt oder einfach ist. Sie wählten eine kleine Stadt in Nordkalifornien. Gott wählte Afrika.
Durch eine Reihe von gottgewollten Ereignissen fanden sich die Vaughans an der Elfenbeinküste wieder, wo sie an einem internationalen Internat unterrichteten und den Familien von Missionaren dienten, indem sie deren Kinder aufzogen. ABC News bezeichnete die Elfenbeinküste als "eine Oase der Stabilität in einer Region, die von einigen der brutalsten Kriege des Kontinents zerrissen ist". Doch als die ruhige, friedliebende Nation in Gewalt zerbrach, mussten sie sich einigen beunruhigenden Fragen stellen. Wie kann man eine Theologie des Risikos entwickeln? Was macht man, wenn 96 Kinder unter Tischen zusammengekauert sind und Maschinengewehrfeuer die Luft zerreißt? Wie reagiert man auf Leid und Verlust in einer Welt, in der es keine Sicherheitsnetze gibt und nichts garantiert ist?
No Regrets begleitet Ken und Julia Vaughan von etwa 1950 bis 2005 auf ihrem Weg von einer Kindheit in Nordkalifornien zu einer Lehrtätigkeit an der Elfenbeinküste in Afrika. Die Vaughans lebten den amerikanischen Traum: eine gute Ausbildung, eine interessante Karriere, ein schönes Zuhause und gesunde, aufgeweckte Kinder. Als Gott sie rief, in Afrika zu unterrichten, kehrten sie der finanziellen und physischen Sicherheit den Rücken und nahmen die Herausforderung an, in einem Land der Dritten Welt zu leben. Als Teil eines Teams von Lehrern und Mitarbeitern von World Venture waren sie für den Unterricht und die Betreuung der Schüler verantwortlich, die aus der ganzen Welt an die International Christian Academy in Bouake, Elfenbeinküste, kamen. Im Jahr 1997 erkrankte Ken an einem Non-Hodgkin-Lymphom. Nach Abschluss der Behandlung kehrten Ken und Julie nach Afrika zurück, um das Leben, das sie liebten, wieder aufzunehmen.
Sie mussten mit ansehen, wie sich die Elfenbeinküste von einer friedlichen Kultur in ein von Gewalt zerrissenes Land verwandelte. Im Jahr 2002 brach ein Bürgerkrieg zwischen Regierung und Rebellen aus. Die International Christian Academy geriet zwischen die feindlichen Fronten. Die Kämpfe kamen bis an den Rand des ICA-Geländes heran, und mit der Zeit flogen Kugeln und Panzerfäuste über die Köpfe hinweg, während sich Lehrer und Schüler hinter Tischen zusammenkauerten und beteten, dass Gott sie in Sicherheit bringen möge.
Die Befreiung kam zunächst mit den französischen Spezialkräften. Schüler und Mitarbeiter wurden sicher aus dem Land evakuiert. Ein Jahr später versuchte die Schule, wieder zu öffnen, aber die Kämpfe wurden wieder aufgenommen und die ICA geriet erneut zwischen die feindlichen Linien. In der Geschichte der Vaughans schwingen Hoffnung, Mitgefühl und furchtlose Entschlossenheit mit. Wenn das Undenkbare geschieht, ist Gott gut. Wenn man seiner Berufung gehorcht, kann man nichts bereuen.