Bewertung:

Kellers Fedora ist eine Novelle, die der Figur John Paul Keller, einem halbpensionierten Auftragskiller, folgt. Obwohl sein Beruf moralisch zwiespältig ist, taucht die Geschichte in seine sympathische Persönlichkeit, seine fesselnden Dialoge und seine Charakterentwicklung ein. Fans der Serie werden den Humor und den cleveren Plot zu schätzen wissen, auch wenn einige die Länge zu kurz und die Tiefe zu gering finden.
Vorteile:Sympathische Charaktere, clevere und humorvolle Dialoge, der Charme der Hauptfigur Keller, eine leichte und doch spannende Erzählung, ansprechend für Fans der Serie, reich an persönlicher Entwicklung, unterhaltsam für Leser, die trockenen Humor und clevere Geheimnisse schätzen.
Nachteile:Kurzes Novellenformat, das den Lesern Lust auf mehr machen könnte, keine übliche Charakterentwicklung, neue Leser könnten es verwirrend finden oder die Serie verderben, einige könnten sich mit der Moral des Protagonisten schwer tun, höherer Preis für eine Kurzgeschichte.
(basierend auf 121 Leserbewertungen)
Keller's Fedora
Als glücklicher Rentner, der mit seiner Frau und seiner Tochter unter einem neuen Namen lebt, dachte Keller, er sei raus aus dem Geschäft mit Auftragsmorden. Bis er den Anruf seines alten Arbeitgebers erhielt, der ihn bat, den ungewöhnlichsten Auftrag seiner Karriere zu übernehmen.
Die Frau des Auftraggebers hat eine Affäre, und Keller wurde beauftragt, ihren Liebhaber zu beseitigen. Aber wer ist dieser mysteriöse Liebhaber? Der Ehemann weiß es nicht - er weiß nur, dass sie einen hat, und er will den Mann tot sehen. Das ist die Gelegenheit für Keller, sich als Privatdetektiv zu versuchen und gegen den ehebrecherischen Ehemann zu ermitteln.
Und ja, er kauft sich zu diesem Anlass einen neuen Hut, einen Fedora, der jedem Film-Noir-Detektiv würdig ist. Aber wird Keller in dieser rätselhaften Situation, in der mehr als ein potenzieller Liebhaber im Spiel ist und mehr als eine mögliche Lösung in Frage kommt, ein schwarzer oder ein weißer Hut sein - oder irgendetwas dazwischen...? Keller, eine der größten Schöpfungen von MWA-Großmeister Lawrence Block, ist der zweifache Edgar-Preisträger von Hit Man, Hit List, Hit Parade, Hit and Run und Hit Me.