Bewertung:

Das Buch „Kennedy vs. Nixon: The Presidential Election of 1960“ präsentiert eine revisionistische Perspektive auf die Wahl von 1960 und untersucht verschiedene kontroverse Aspekte wie Anti-Katholizismus, die Bedeutung der Fernsehdebatten und Behauptungen über Wahlbetrug. Es wird argumentiert, dass sowohl Kennedy als auch Nixon Stärken und Schwächen hatten, wobei Kennedys Kampagne strategische Vorteile nutzte und gleichzeitig hartnäckige Mythen über die Wahl ausräumte.
Vorteile:Das Buch ist unvoreingenommen gegenüber beiden Kandidaten und bietet detaillierte Einblicke in ihre Stärken und Schwächen. Es bietet neue Perspektiven auf die Wahl und widerlegt Mythen über die Leistungen der Kandidaten und die Auswirkungen von Religion und Wahlbetrug. Die Leser schätzen die Gründlichkeit und die gut strukturierten Argumente, die präsentiert werden.
Nachteile:Einige Leser weisen darauf hin, dass das Buch am besten zusammen mit anderen Werken gelesen werden sollte, um ein vollständigeres Bild zu erhalten. Auch wenn es eine ausgewogene Darstellung anstrebt, könnten Kritiker argumentieren, dass es Nixon in einem günstigeren Licht darstellt und möglicherweise einige seiner negativen Verhaltensweisen während des Wahlkampfs übersieht.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Kennedy V. Nixon: The Presidential Election of 1960
"Seit fast einem halben Jahrhundert gilt The Making of the President, 1960, als Standardwerk zu diesem Thema. Kallina hat die Mythologie von Theodore Whites Beschreibung von Camelot entlarvt. Zum ersten Mal haben wir eine unvoreingenommene Darstellung der Ereignisse vor, während und nach dieser entscheidenden Wahl" - Irving F. Gellman, Autor von The Contender: Richard Nixon, die Jahre im Kongress, 1946-1952.
"Die Leser werden die historische Wahl von 1960 nie wieder auf dieselbe Weise betrachten" - Matthew Corrigan, Autor von Race, Religion, and Economic Change in the Republican South.
Kennedy vs. Nixon ist ein Buch für alle, die glauben zu wissen, was im entscheidenden Wahljahr 1960 geschah. Fünfzig Jahre lang haben wir die Prämisse von Theodore White (aus The Making of the President, 1960) akzeptiert, dass Kennedy einen brillanten Wahlkampf führte, während Nixon einen Fehler nach dem anderen beging.
Aber der Journalist White war ein Parteigänger Kennedys und trug dazu bei, den Mythos von Camelot zu begründen. Jetzt, fünf Jahrzehnte später, bietet Edmund Kallina einen neuen Überblick über die wichtigsten und umstrittensten Ereignisse der Wahl.
Auf der Grundlage von Recherchen in vier Präsidentschaftsbibliotheken - der von Eisenhower, Kennedy, Johnson und Nixon - ist Kallina in der Lage, Beobachtungen zu machen und Einsichten zu vermitteln, die unmittelbar nach einem der engsten Rennen in der amerikanischen Präsidentschaftsgeschichte nicht möglich waren. Er beschreibt die Stärken und Fehler beider Lager und untersucht die Auswirkungen der Bürgerrechte, der Spannungen des Kalten Krieges und der im Fernsehen übertragenen Präsidentschaftsdebatten auf eine Wahl, die sowohl in der politischen Geschichte als auch in der öffentlichen Vorstellung der Vereinigten Staaten noch immer eine große Rolle spielt.