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Kierkegaard's Existentialism: The Theological Self and The Existential Self
„Kierkegaards komplexes Erbe wird von zwei oft auffallend gegensätzlichen Traditionen beansprucht: der christlichen und der existenziellen.
Leone argumentiert jedoch, dass eine einfühlsame Lektüre des dänischen Philosophen offenbart, dass die beiden Richtungen untrennbar miteinander verbunden sind und eine umfassende Sicht des Selbst hervorbringen, die sich sowohl seiner weltlichen Manifestationen als auch seiner spirituellen Beziehung zum Absoluten bewusst ist... Dabei geht Leone scharfsinnig auf einige der zentralen Themen in Kierkegaards esoterischem Werk ein, darunter seine unkonventionelle Auffassung von Gott, seine radikale Interpretation des Glaubens und seine bahnbrechende Auffassung von Ethik, die sich als anspruchsvoll, aber unbelastet von normativen Standards erweist.
Was aus dieser Analyse hervorgeht, ist das lebendige Porträt eines Philosophen, der das grundlegende Paradox des Selbst besser als jeder andere Philosoph vor ihm verstanden hat. Leones Prosa ist erfrischend luzide... Dennoch erfordern die wissenschaftlichen Ziele eine genaue Lektüre...
Ein willkommener, rigoroser Beitrag zur Kierkegaard-Forschung.“. Aus einer Kirkus-Rezension.