Bewertung:

Das Buch „Kids At Work“ von Emir Estrada untersucht die Erfahrungen spanischer Einwandererkinder, die als Verkäufer arbeiten und gleichzeitig die Schule besuchen. Es beleuchtet ihre einzigartige Perspektive auf die Vereinbarkeit von Arbeit und Bildung und die Fähigkeiten, die sie durch ihre Erfahrungen erwerben, und stellt gängige Annahmen über Jugend und Arbeit in Frage.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert und bietet aufschlussreiche Daten und persönliche Geschichten, die sowohl faszinierend als auch beeindruckend sind. Der Schreibstil ist fesselnd und sorgt dafür, dass sich der Leser auf den Kern der Forschung konzentriert, während er gleichzeitig Tiefe erhält. Es bietet einen positiven Ausblick darauf, wie die Arbeit die Bildungserfahrung dieser Kinder verbessern kann, und veranschaulicht ihre Widerstandsfähigkeit und den Nutzen ihrer Arbeit.
Nachteile:Einige Leser könnten die Konzentration auf eine bestimmte Bevölkerungsgruppe (Kinder hispanischer Einwanderer) als einschränkend empfinden und sich eine umfassendere Erforschung des Themas wünschen. Darüber hinaus könnte die Erzählung konventionelle Ansichten über Arbeit und Bildung in Frage stellen, was nicht bei allen Lesern auf Gegenliebe stößt, insbesondere bei denen, die glauben, dass Arbeit den akademischen Erfolg beeinträchtigt.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Kids at Work: Latinx Families Selling Food on the Streets of Los Angeles
Wie Latinx-Kinder und ihre Eltern ohne Papiere in der informellen Straßenlebensmittelwirtschaft kämpfen
Street Food-Märkte sind in Los Angeles sehr populär geworden - und hinter den Kulissen haben Latinx-Kinder maßgeblich dazu beigetragen, dass diese kleinen informellen Unternehmen wachsen konnten. In Kids at Work beleuchtet Emir Estrada die überraschende Arbeit dieser jungen Arbeiter und liefert die erste Ethnografie über die Beteiligung von Latinx-Kindern an Straßenverkäufen.
Auf der Grundlage von Dutzenden von Interviews mit Kindern und ihren Eltern ohne Papiere sowie von drei Jahren, die sie auf der Straße verbracht hat, um Familien bei der Arbeit zu beobachten, macht Estrada auf die einzigartigen Härten aufmerksam, die Latinx-Jugendliche in diesem Beruf erleben. Sie hebt auch hervor, wie diese Härten dazu dienen können, Familienbande zu festigen, Empathie gegenüber den Eltern zu entwickeln, zu harter Arbeit zu ermutigen und die Kinder - und ihre Eltern - in ihren Bemühungen zu unterstützen, gemeinsam in den Vereinigten Staaten ein Auskommen zu finden. Kids at Work liefert ein mitfühlendes, hautnahes Porträt von Latinx-Kindern, das die Komplexität und die Nuancen der familiären Beziehungen aufzeigt, wenn Kinder dazu beitragen, das Haushaltseinkommen zu erwirtschaften, während sie an der Seite ihrer eingewanderten Eltern auf den Straßen von LA hausieren gehen.