Bewertung:

Das Buch „Kids Like Us“ bietet eine einzigartige und fesselnde Darstellung der Erfahrungen eines autistischen Teenagers, hauptsächlich durch die Augen von Martin, einem hochfunktionalen autistischen Jungen. Die Rezensenten schätzten die Einblicke in den Autismus, die Charakterentwicklung und den fesselnden Schreibstil, während einige das Buch als fade oder klischeehaft kritisierten.
Vorteile:Einzigartige Perspektive eines autistischen Protagonisten, gut entwickelte Charaktere, fesselnder Schreibstil, nachvollziehbare Themen der Adoleszenz, starke emotionale Bindung, lebendige Beschreibungen der französischen Umgebung und Kultur und aufschlussreiche Kommentare zu Identität und Liebe.
Nachteile:Einige Leserinnen und Leser fanden die Erzählung fade oder stereotyp, empfanden die inneren Gedanken der Figuren als schwer nachvollziehbar, und andere kritisierten bestimmte Charakterdarstellungen als unrealistisch oder unsympathisch.
(basierend auf 30 Leserbewertungen)
Kids Like Us
Ein zärtlicher, intelligenter und romantischer Jugendroman von Debütautorin Hilary Reyl über einen autistischen Jungen, der sich verliebt
Martin ist ein amerikanischer Teenager auf dem Autismus-Spektrum, der den Sommer über mit seiner Mutter und seiner Schwester in Frankreich lebt. Er verliebt sich in ein französisches Mädchen, das er für die reale Verkörperung einer Figur aus seinem Lieblingsbuch hält. Mit der Zeit erkennt Martin, dass sie eine reale Person und keine Romanfigur ist, während er gleichzeitig lernt, dass die Liebe nicht unerreichbar für ihn ist.
Lob für Kids Like Us:
"Die originellste Stimme seit The Curious Incident of the Dog in the Nighttime erzählt die strahlendste Liebesgeschichte seit Eleanor & Park. Reyls außergewöhnliches Jugendbuchdebüt ist nicht einfach nur ein Buch, das man liest; es ist eines dieser seltenen Bücher, das tief in die Seele dringt und sie zurückschreibt." --Margaret Stolh, Co-Autorin des New York Times- und internationalen Bestsellers Beautiful Creatures.
"Martins Kindheitserinnerungen, wie die frühe Verzweiflung seiner Eltern über seine Diagnose ... fügen sich nahtlos in die Erzählung ein, während Martins Überlegungen zur 'Neurodiversitätsbewegung' und zu den Bemühungen, Autismus zu 'heilen', nachdenklich stimmende ethische Fragen aufwerfen." -- Publishers Weekly, Sternchenbewertung
"Reyl fängt auf bewegende Weise die Sichtweise eines Menschen ein, der die Welt auf eine völlig andere Weise sieht. Ihr Schreibstil ist klar und leuchtend, und die Ich-Erzählung hat eine filmische Qualität, wenn Martin die Welt um sich herum verarbeitet. Der charmante, nachdenkliche Martin ist einfach zum Mitfiebern, und die Leser werden jubeln, wenn er über Hindernisse triumphiert." --Booklist, Sternchenbewertung
"Martin wurde zutiefst geliebt, wenn auch nicht immer verstanden, und seine Erinnerungen, Gedankengänge und Diskussionen inspirieren zu einer produktiven Neubetrachtung, die den Ruf nach einem inklusiven Neurokosmopolitismus zu mehr als nur einem Wunschdenken macht; die Anlehnung des Buches an Proust geht über lyrische Phrasen hinaus zu einer thematischen Umarmung des langsamen Auskostens des Reichtums menschlicher Erfahrung. Letztendlich ist es jedoch Martins Fähigkeit, sich über die "Dinge der Vergangenheit" hinaus zu den Möglichkeiten zu bewegen, die sich eröffnen, wenn man sich selbst und andere akzeptiert, die dieser klugen Geschichte ihre Resonanz verleiht." -- The Bulletin, Sternchenbewertung