
Childhood in Ancient Egypt
Ein bahnbrechender Bericht darüber, wie die alten Ägypter Kinder und Kindheit wahrnahmen, von der prädynastischen Zeit bis zum Ende des Neuen Reiches.
Ohne Kinder konnte es keine Gesellschaft, keine Familie und keine soziale Anerkennung geben. Die Art und Weise, wie Kinder innerhalb der Familie und der Gemeinschaft wahrgenommen, integriert und erzogen wurden, bildete die Grundlage der ägyptischen Gesellschaft. Childhood in Ancient Egypt ist der bisher umfassendste Versuch, das Alltagsleben von Kindern von der prädynastischen Zeit bis zum Ende des Neuen Reiches zu rekonstruieren. Aus einer Fülle von textlichen, ikonographischen und archäologischen Quellen, die sich über einen Zeitraum von 3.500 Jahren erstrecken, entwirft Amandine Marshall das Bild einer Gesellschaft, in der Kinder in einer Vielzahl von Situationen allgegenwärtig waren.
Die antiken Quellen sind in erster Linie die Äußerungen männlicher Erwachsener, die sich kaum für den Zustand des Kindes interessierten, und die Gefühle der jungen Ägypter und alles, was ihren emotionalen Zustand betrifft, lässt sich aus den Quellen nicht ableiten. Dennoch konnte Marshall durch Querverweise und Vergleiche von Tausenden von Dokumenten untersuchen, wie die alten Ägypter Kinder und Kindheit wahrnahmen und ob Kinder in den Augen des Gesetzes, der Gesellschaft und des ägyptischen Staates einen besonderen Status hatten. Sie untersucht den Unterhalt und die Fürsorge für das Kind und erörtert die Art der Kleidung, des Schmucks und der Frisuren, die Kinder trugen, die Aktivitäten, die ihr tägliches Leben bestimmten, die Spiele und Spielzeuge, die sie genossen, und die Mittel, die eingesetzt wurden, um sie vor Krankheiten, bösen Geistern oder Gespenstern zu schützen.
Dieses mit 160 Zeichnungen und Fotografien illustrierte Buch wirft ein noch nie dagewesenes Licht auf die Erfahrung der Kindheit im alten Ägypten und stellt einen wichtigen Beitrag zum wachsenden Feld der Kindheitsforschung in der Alten Welt dar.