Kino: Die Archäologie des Films und die Erinnerung an ein Jahrhundert

Bewertung:   (2,6 von 5)

Kino: Die Archäologie des Films und die Erinnerung an ein Jahrhundert (Jean-Luc Godard)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch enthält Dialoge zwischen Jean-Luc Godard und dem Kritiker Youssef Ishaghpour, die sich mit der Filmgeschichte und Godards künstlerischer Vision befassen. Viele Leser fühlen sich jedoch von der Werbung in die Irre geführt und behaupten, es fehle ein substanzieller Kommentar von Godard und es würden vor allem Ishaghpours Interpretationen gefördert. Während die einen die Tiefe des Gesprächs schätzen, kritisieren andere die fehlende Erzählstruktur und die Kürze von Godards Beiträgen.

Vorteile:

Spannende Dialoge, die tief in filmische Themen und Godards künstlerische Vision eintauchen.
Ishaghpour ist als kompetenter Interviewer anerkannt, der in der Lage ist, Gespräche mit Godard anzuregen.
Das Buch bietet sowohl für Godard-Fans als auch für Filmwissenschaftler wertvolle Einblicke und eine einzigartige Perspektive auf das Kino.
Es fordert die Leser auf, historische und künstlerische Erzählungen im Film zu überdenken.

Nachteile:

Viele Leser haben das Gefühl, dass Godards Beiträge minimal sind, da seine Kommentare oft kurz sind oder abrupt abgebrochen werden.
Die Werbematerialien des Buches werden als irreführend empfunden, da sie falsche Erwartungen hinsichtlich der Tiefe von Godards Einsichten wecken.
Manche finden Ishaghpours Kommentare vorhersehbar und glanzlos, was dem Gesamtengagement abträglich ist.
Die Struktur des Buches könnte schwierig sein und es fehlt eine zusammenhängende Erzählung, was einige Leser abschrecken könnte.

(basierend auf 4 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Cinema: The Archaeology of Film and the Memory of a Century

Inhalt des Buches:

Cinema ist ganz einfach ein einzigartiges Buch von einem der einflussreichsten Filmemacher in der Geschichte des Kinos. Jean-Luc Godard blickt in diesem Buch auf ein Jahrhundert des Films sowie auf sein eigenes Werk und seine Karriere zurück.

Mit dem zwanzigsten Jahrhundert geboren, wurde das Kino nicht nur die dominierende Kunstform des Jahrhunderts, sondern auch sein bester Historiker. Godard argumentiert, dass - nach Chaplin und Pol Pot, Monroe und Hitler, Stalin und Mae West, Mao und den Marx Brothers - Film und Geschichte untrennbar miteinander verwoben sind. Godard stellt seine Gedanken zur Filmtheorie, zur Filmtechnik, zur Filmgeschichte und zur jüngsten Videorevolution vor.

Er erläutert seine zentralen Anliegen - wie der Film „die Vergangenheit wiederbeleben“ kann, die Rolle des Rhythmus im Film und wie das Kino eine „Kunst, die denkt“, sein kann. Hier kommt Godard der Definition einer lebenslangen Besessenheit vom Kino und der lebenslangen Besessenheit des Kinos von der Geschichte am nächsten.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9781845201968
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Hardcover
Erscheinungsjahr:2005
Seitenzahl:160

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