
Cinema & Cultural Modernity
Dieser Band bahnt sich einen klaren Weg durch die zentralen Debatten der Film- und Kinowissenschaften und untersucht diese in ihren sozialen und politischen Kontexten.
Das Buch spannt einen Bogen von der Geschichte der globalen Dominanz Hollywoods bis hin zur Entwicklung der Spätmoderne und der Erklärung der Postmoderne. Auf zugängliche Weise werden die sich wandelnden Theorien über die Ökonomie, das Publikum und die Faszination des Kinos erörtert, wobei Konzepte wie Handlungsfähigkeit, Verhandlung und Identifikation sowie die globale Popularität innerhalb der zeitgenössischen Kulturen der Berühmtheit, des Konsums und des Visuellen angesprochen werden.
Gill Branston skizziert den Bedarf an einer Filmwissenschaft, die sowohl sensibel für die formale Beschaffenheit von Filmen ist, als auch weniger ängstlich, wenn es darum geht, ihre Position innerhalb breiter Repräsentationsagenden zu argumentieren. Gleichzeitig stellt die Autorin eine Verbindung her zwischen solchen Bereichen und den Freuden des Konsums, die das Kino so oft hervorruft und verkörpert, und der Notwendigkeit einer neuen, kritischen Politik, die sich mit den anhaltenden Ungleichheiten der Moderne auseinandersetzt, Ungleichheiten, die immer noch ein lebhaftes Interesse an Fragen der Repräsentation wecken.