
Classical Caledonia: Roman History and Myth in Eighteenth-Century Scotland
Dieses Buch konzentriert sich auf die frühneuzeitliche Haltung gegenüber der antiken Vergangenheit Schottlands und untersucht insbesondere die Art und Weise, wie diese Vergangenheit nicht nur missverstanden, sondern auch manipuliert wurde, um eine patriotische Geschichte für die Nation zu schaffen.
Das Buch dokumentiert eine jahrhundertelange, oft hitzige Debatte über das Ausmaß des römischen Einflusses nördlich des Hadrianswalls und eröffnet damit eine neue Perspektive auf die Entstehung der nationalen Identität Schottlands. Durch die Untersuchung des Lebens und der Schriften von Altertumsforschern, Dichtern und Denkern der Aufklärung sollen die politischen, patriotischen und intellektuellen Einflüsse aufgedeckt werden, die diese Debatte befeuerten.
Classical Caledonia wirft ein Licht auf einen selten diskutierten Aspekt der schottischen Geschichtsschreibung, der eine entscheidende Rolle bei der Etablierung frühneuzeitlicher Vorstellungen von "Schottentum" zu einer Zeit spielte, als Schottland sich mit radikalen und traumatischen Veränderungen seiner Position innerhalb Großbritanniens und der Welt auseinandersetzen musste.