Bewertung:

Susie Meserves Sammlung „Little Prayers“ wird für ihre authentische Stimme, ihre fesselnde Bildsprache und ihre fesselnden Gegenüberstellungen alltäglicher Momente gefeiert. Rezensenten loben ihre Fähigkeit, mit ihren Gedichten tiefe Emotionen zu wecken und nachvollziehbare Erzählungen zu schaffen. Viele fühlen sich gezwungen, die Gedichte immer wieder zu lesen, weil sie bei jeder Lektüre neue Bedeutungsschichten entdecken. Insgesamt wird die Sammlung als wunderschön geschrieben, zugänglich und zum Nachdenken anregend beschrieben.
Vorteile:⬤ Authentische und einzigartige Stimme, die bei den Lesern ankommt.
⬤ Fesselnder und nachvollziehbarer Inhalt, der verschiedene menschliche Erfahrungen abdeckt.
⬤ Wunderschöner Gebrauch von Sprache und Rhythmus, der den Leser in den Bann zieht.
⬤ Die Gedichte wecken starke Emotionen und reflektieren das alltägliche Leben auf sinnvolle Weise.
⬤ Nebeneinanderstellungen in der Anordnung der Gedichte verbessern das Leseerlebnis insgesamt.
⬤ Die Leser fühlen sich gezwungen, die Gedichte erneut zu lesen und neue Bedeutungen zu entdecken, was den Reichtum der Gedichte unterstreicht.
⬤ Einige Leser könnten es schwierig finden, den Prosa-Gedichtstil und seine Wirkung zu beschreiben.
⬤ Die emotionale Tiefe könnte von den verschiedenen Lesern unterschiedlich stark wahrgenommen werden, wobei einige komplexere Themen bevorzugen.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Little Prayers
Während ein Gedicht traditionell ein Artefakt ist, geben einem diese Gedichte das Gefühl, das Artefakt zu sein, da sie von ihnen geschaffen wurden, als ob sie schon immer existiert hätten. Und trotz dieser seltsamen Art von Unendlichkeit findet ein Gedicht von Susie Meserve immer an diesem Morgen statt, an einem Mittwoch, im März, zur Sonnenwende, und die Sprecherin navigiert durch eine (erfrischend) greifbare Topographie des Ortes: ein Baseballstadion, ein stiller See, ein Gletschertal in Neuengland, die Dakotas, 42.000 Fuß über einem Schuhkarton, Taipeh, Pompeji, Mars.
Mars war ein Gott, und wie beim Mars haben wir Gott sowohl erreicht als auch verfehlt, und die Dichterin weiß das (hier, in diesem Buch) besser, als ich es je beschreiben könnte. Sie ist gleichzeitig eine Visionärin, getarnt als Vorstadteinkäuferin, die Äpfel durchstöbert, und die Äpfel selbst, die durch eine mysteriöse Woge von Tagen, Nächten, Tagen wogt - sowohl betend als auch widerstehend zu einem leuchtenden, apfeligen Gott. In diesem Buch gibt es ein wunderbares Wechselspiel zwischen grenzenlosem Wissen und grenzenlosem Nichtwissen - Susie Meserve ist zweifellos selbst ein Orakel: „Jedes Mal, wenn ich meinen Mund öffne, hüpft etwas hinein“, singt sie.
Ich bin bereits hineingehüpft, ich hüpfe hinein, und ich bin dabei, hineinzuhüpfen. Schließen Sie sich mir an. Susie Meserve wuchs außerhalb von Boston auf und studierte an der Tufts University und der University of Massachusetts in Amherst.
Ihre Gedichte sind u. a. in Indiana Review, Cimarron Review, Bateau und Gulf Coast erschienen.
Sie ist auch die Autorin des Chapbooks Faith (Finishing Line Press). Sie lebt mit ihrem Mann und zwei kleinen Söhnen in Berkeley, Kalifornien.