Bewertung:

Das Buch ist eine humorvolle und aufschlussreiche Lektüre, die sich mit den Themen Altern und Familienbeziehungen befasst und den Leser zum Nachdenken anregt.
Vorteile:Lustig, bewegend, einfühlsam, nachvollziehbar, enthält unterschwellige Botschaften, die zum Nachdenken anregen, und regt den Leser dazu an, die früheren Werke des Autors zu erkunden.
Nachteile:In den Rezensionen werden keine explizit genannt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Smart, Stupid and Sixty
Vor zwanzig Jahren war Nigel Marsh ein übergewichtiger Hypothekensklave, der mit Karriere, Ehe und vier Kindern unter acht Jahren zu kämpfen hatte. Bis er seinen Job verlor.
In Fat, Forty and Fired schrieb Nigel darüber, wie er aus dem Hamsterrad des Unternehmens fiel und überlebte. Jetzt, da er auf die Sechzig zugeht, muss er feststellen, dass es eine Weile her ist, dass er in dieses Rad mit anderen Hamstern eingestiegen ist. Eines Tages liest er, dass ein Trainee, der früher für ihn in London gearbeitet hat, jetzt ein globaler CEO mit einem Büro im obersten Stockwerk eines Wolkenkratzers in New York ist.
Nigel dagegen sitzt im Morgenmantel an seinem Schreibtisch in einem feuchten Lagerraum unter seiner Garage in Sydney. Das reicht aus, um bei jedem einen Moment des Selbstzweifels hervorzurufen - selbst bei einem Mann, dessen bahnbrechender TED-Vortrag über die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben satte fünf Millionen Mal heruntergeladen wurde.
Könnte es sein, dass Nigels erfolgreichste Zeit hinter ihm liegt? Oder ist konventioneller Erfolg einfach nur das - konventioneller Erfolg? Und ist es möglich, dass seine glücklichsten Tage noch vor ihm liegen? In seinen Memoiren über sein sechstes Jahrzehnt auf Erden denkt Nigel über das Älterwerden, Sex, die Erziehung erwachsener Kinder, den Tod seiner Eltern und das Geheimnis eines glücklichen Lebens nach. Smart, Stupid and Sixty“ ist abwechselnd humorvoll, zum Nachdenken anregend, ergreifend und lebensbejahend und zelebriert das dritte Trimester als ein Privileg, das man genießen sollte, und nicht als eine Strafe, die man ertragen muss.