Bewertung:

Das Buch „Smart Women“ von Ann Costello untersucht die Geschichte und die anhaltende Wirkung der jahrhundertealten Selbstverbesserungsclubs für Frauen in den Vereinigten Staaten und hebt ihren Beitrag zu Kultur und Bildung hervor, insbesondere in einer Zeit, in der Frauen eine begrenzte gesellschaftliche Rolle hatten. Das Buch ist hervorragend recherchiert, fesselnd und informativ, was es zu einer wertvollen Quelle für Frauenstudien macht.
Vorteile:⬤ Gut recherchiertes und bisher unerforschtes Thema
⬤ bietet Einblicke in den Einfluss der Frauen auf kulturelle, bürgerliche und politische Themen
⬤ gut dokumentiert und leicht nachvollziehbar
⬤ fesselnde Geschichten und Anekdoten
⬤ wertvoll für Frauenstudienprogramme
⬤ tadellos beschreibend und detailliert geschrieben.
Einige Leser könnten es aufgrund persönlicher Umstände (z.B. Augenprobleme) als schwierig empfinden, das Buch zu lesen; obwohl das Buch hoch gelobt wird, gibt es keine nennenswerten Nachteile, die in den Rezensionen erwähnt werden.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Smart Women: The Search for America's Historic All-Women Study Clubs
Überall in Amerika verstecken sich historische, sehr private Selbstbildungsgruppen für Frauen. Diese Clubs sind faszinierende Überbleibsel aus der Zeit nach dem Bürgerkrieg, als Frauen sich an den meisten Colleges nicht bewerben konnten und ihnen gesagt wurde, sie sollten das Haus nicht verlassen.
In ihren Anfängen trugen die Studiengruppen auch zum Wohlergehen ihrer Städte bei - oft, indem sie halfen, die erste Bibliothek ihrer Stadt zu gründen - und dienten dazu, Frauen aus dem Haus und in die Welt zu bringen. Die heutigen Studienklubs, die ausschließlich aus Frauen bestehen, haben keine bürgerliche Komponente, gestalten ihre Treffen aber immer noch so, wie es ihre Urgroßmütter taten, indem die Mitglieder abwechselnd Originalvorträge halten.
In Smart Women beschreibt die Autorin Ann Dodds Costello ihre vierjährige Suche nach den 100 Jahre alten Frauen-Studienclubs in ganz Amerika, die sie oft besuchte und beschrieb, obwohl sie nicht in der Öffentlichkeit auftreten und keine zentrale Organisation haben oder sich untereinander kennen. Das Buch enthält ein unschätzbares, erstmals erstelltes Verzeichnis der meisten der über neunzig Clubs.