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Collective Action in Organizations: Interaction and Engagement in an Era of Technological Change
Dieses Buch stellt die Vorstellung in Frage, dass digitale Medien traditionelle, formale Organisationen irrelevant machen, und bietet eine neue Theorie des kollektiven Handelns und Organisierens.
Auf der Grundlage umfangreicher Umfragen und Interviews mit Mitgliedern dreier einflussreicher und charakteristischer Organisationen in den Vereinigten Staaten - der American Legion, AARP und MoveOn - konzipieren die Autoren kollektives Handeln neu als ein Phänomen, bei dem die Technologie die Fähigkeit der Menschen verbessert, Grenzen zu überschreiten, um miteinander zu interagieren und sich in Organisationen zu engagieren. Durch die Entwicklung einer Theorie des kollektiven Handlungsraums untersuchen Bimber, Flanagin und Stohl, wie die Einstellungen, Verhaltensweisen, Motivationen, Ziele und die Nutzung digitaler Medien der Menschen mit ihrem organisatorischen Engagement zusammenhängen.
Sie kommen zu dem Ergebnis, dass der Einsatz von Technologie die Wahrscheinlichkeit kollektiven Handelns nicht zwangsläufig erhöht, sondern zu einer Vielfalt von "Partizipationsstilen" beiträgt, die davon abhängen, wie die Menschen miteinander interagieren und inwieweit sie organisatorische Agenden gestalten. Im Zeitalter der digitalen Medien rekrutieren Organisationen nicht einfach Menschen in Rollen, sondern bieten Kontexte, in denen Menschen ihre eigenen kollektiven Erfahrungen machen können.