Bewertung:

Das Buch bietet eine eingehende Untersuchung von General Conrads Einfluss auf die österreichisch-ungarische Außenpolitik, insbesondere in Bezug auf die Balkanfrage und die militärischen Strategien im Vorfeld des Ersten Weltkriegs. Es bietet eine ausgewogene Darstellung seiner Karriere, die sowohl seine Misserfolge als auch seine Erfolge hervorhebt, und wird für seine gründliche Recherche und Klarheit gelobt.
Vorteile:⬤ Gut recherchiert und informativ
⬤ bietet eine ausgewogene Darstellung von Conrads Karriere, die sowohl seine Erfolge als auch seine Misserfolge hervorhebt
⬤ erhöht das Interesse an der Balkanfrage
⬤ fasst die österreichisch-ungarische Außenpolitik effektiv zusammen
⬤ gut geschrieben und organisiert.
Geringfügige faktische Ungenauigkeiten wurden festgestellt; einige Aspekte des persönlichen Hintergrunds des Autors mögen angesichts des Umfangs der Recherchen überraschend erscheinen.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Collision Course: Franz Conrad von Htzendorf, Serbia, and the Politics of Preventive War
Franz Conrad von H tzendorf war als Chef des österreichisch-ungarischen Generalstabs der führende Verfechter des Präventivkriegs als Mittel zur Lösung der außen- und innenpolitischen Probleme der multinationalen Habsburgermonarchie in einer einzigen großen Aktion.
Die Kombination von Conrads Beharren auf Krieg und Serbiens offizieller und oft rücksichtsloser inoffizieller nationalistischer Politik schuf die Voraussetzungen für den Ausbruch eines Balkankonflikts, der Europa in seinen Grundfesten erschüttern und die Welt für immer verändern sollte.