Kolonialismus und die Entstehung der Science Fiction

Bewertung:   (4,6 von 5)

Kolonialismus und die Entstehung der Science Fiction (John Rieder)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch untersucht die Überschneidung von früher Science-Fiction und Kolonialismus und bietet eine umfassende Analyse, die sowohl für allgemeine Leser als auch für Wissenschaftler interessant ist. Rieder erörtert bekannte Autoren wie Welles und Haggard, aber auch weniger bekannte Schriftsteller, was das Buch für alle, die sich für Science Fiction und Literaturtheorie interessieren, informativ und spannend macht.

Vorteile:

Die gründliche Analyse der frühen Science Fiction, die aufschlussreichen Kritiken bekannter und unbekannter Autoren, der fesselnde Schreibstil, der den Leser in den Bann zieht, die historische Perspektive auf die Science Fiction und ihre Verbindungen zum Kolonialismus regen zum weiteren Lesen an.

Nachteile:

Der Schwerpunkt liegt in erster Linie auf englischsprachiger Science Fiction, was andere wichtige Perspektiven ausschließen kann, und einige Leser könnten den akademischen Ton als Herausforderung empfinden.

(basierend auf 6 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Colonialism and the Emergence of Science Fiction

Inhalt des Buches:

Bahnbrechende Studie über das Verhältnis von Science Fiction zu Kolonialismus und Imperialismus

Dies ist die erste umfassende Studie über das Verhältnis der entstehenden angloamerikanischen Science Fiction zur Geschichte, zu den Diskursen und Ideologien des Kolonialismus und Imperialismus. Fast alle Wissenschaftler und Kritiker der frühen Science Fiction erkennen an, dass der Kolonialismus ein wichtiger und relevanter Teil ihres historischen Kontextes ist, und die jüngere Forschung hat den Einfluss des Imperialismus auf die spätviktorianische Gothic- und Abenteuerliteratur sowie auf die angloamerikanische Populär- und Literaturkultur im Allgemeinen betont. John Rieder vertritt die These, dass Kolonialgeschichte und Ideologie entscheidende Komponenten der verschobenen Bezüge der Science Fiction zur Geschichte und ihrer Beteiligung an der ideologischen Produktion sind. Er vertritt die These, dass die tiefgreifende Ambivalenz, die die kolonialen Darstellungen des exotischen "Anderen" durchdringt, die Grundstruktur vieler Science-Fiction-Literatur ausmacht, insbesondere ihr Schwanken zwischen Entdeckungsfantasien und Visionen von Katastrophen. Diese Studie verbindet originelle wissenschaftliche Erkenntnisse und theoretische Raffinesse mit einer klar geschriebenen Darstellung, die sowohl für Studenten als auch für Fachwissenschaftler geeignet ist, und bietet neue und innovative Lesarten sowohl von anerkannten Klassikern als auch von wiederentdeckten Perlen.

Enthält Besprechungen von Werken von Edwin A. Abbott, Edward Bellamy, Edgar Rice Burroughs, John W. Campbell, George Tomkyns Chesney, Arthur Conan Doyle, H. Rider Haggard, Edmond Hamilton, W. H. Hudson, Richard Jefferies, Henry Kuttner, Alun Llewellyn, Jack London, A. Merritt, Catherine L. Moore, William Morris, Garrett P. Serviss, Mary Shelley, Olaf Stapledon und H. G. Wells.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780819568748
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2008
Seitenzahl:200

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