Bewertung:

Das Buch bietet einen aufschlussreichen Überblick über die oft übersehenen Kolonialkriege in Nordamerika und beschreibt Konflikte wie den King William's War und den Queen Anne's War sowie ihre Bedeutung für die Geschichte der Region. Während das Buch für seinen gut recherchierten Inhalt und die Mini-Biografien bemerkenswerter Persönlichkeiten gelobt wird, finden einige Leser die Erzählung trocken und ohne thematische Tiefe. Insgesamt ist es eine wertvolle Quelle für Geschichtsinteressierte.
Vorteile:⬤ Ausgezeichnete Quelle für Liebhaber der amerikanischen Kolonialgeschichte.
⬤ Detaillierte Beschreibungen weniger bekannter Kriege und Konflikte.
⬤ Enthält Mini-Biografien bedeutender militärischer Führer.
⬤ Fesselnder Überblick über vier Kolonialkriege und ihre Auswirkungen auf die amerikanische Geschichte.
⬤ Gut strukturiert mit nahtlosem Kapitelverlauf und aussagekräftigen Zusammenfassungen.
⬤ Die Erzählung kann trocken sein und lässt eine fesselnde Geschichte vermissen.
⬤ Die Darstellung der Kriege kann sich unzusammenhängend anfühlen, mit unzureichenden thematischen Verbindungen.
⬤ Einige Leser hätten sich mehr Hintergrundinformationen für den Kontext gewünscht.
⬤ Erfüllt möglicherweise nicht die Erwartungen nach dynamischeren früheren Werken zu ähnlichen Themen.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Colonial Wars, 1689-1762
Obwohl die Kolonialkriege aus fast ununterbrochenen Überfällen und Scharmützeln zwischen den englischen und französischen Kolonisten und ihren indianischen Verbündeten und Feinden bestanden, lassen sie sich in vier Hauptkonflikte unterteilen, die den vier europäischen Kriegen entsprechen, zu denen sie in unterschiedlichem Maße gehörten: König Wilhelms Krieg (1689-97) (Augsburger Religionskrieg); Königin Annes Krieg (1702-13) (Spanischer Erbfolgekrieg); König Georges Krieg (1744-48) (Österreichischer Erbfolgekrieg); und der Französisch-Indische Krieg (1755-62) (Siebenjähriger Krieg).
Herr Peckham beschreibt die Ereignisse dieser Kriege und fasst den Kampf zwischen Frankreich, England und Spanien um die Vorherrschaft in Amerika zusammen. Er zeigt auf, wie die Kolonisten die Erfahrungen, die sie im Kampf gegen die Indianer gesammelt hatten, auf ihre Auseinandersetzungen mit den europäischen Mächten übertrugen. Und was sie aus den Kolonialkriegen lernten, übersetzten sie in eine politische Philosophie, die zu Unabhängigkeit und Selbstverwaltung führte.
Die bereitwillige Einbindung der Kolonien in die europäischen Ambitionen, der Erfolg und das Scheitern der Zusammenarbeit zwischen Kolonie und Mutterland, die gemeinsamen Anstrengungen der englischen Kolonien und die wachsenden Differenzen zwischen ihnen und Großbritannien verleihen der Erzählung Kontinuität und steigende Spannung.