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Comic Art in Museums
Beiträge von Kenneth Baker, Jaqueline Berndt, Albert Boime, John Carlin, Benoit Crucifix, David Deitcher, Michael Dooley, Damian Duffy, M. C. Gaines, Paul Gravett, Diana Green, Karen Green, Doug Harvey, Charles Hatfield, M. Thomas Inge, Leslie Jones, Jonah Kinigstein, Denis Kitchen, John A. Lent, Dwayne McDuffie, Andrei Molotiu, Alvaro de Moya, Kim A. Munson, Cullen Murphy, Gary Panter, Trina Robbins, Rob Salkowitz, Antoine Sausverd, Art Spiegelman, Scott Timberg, Carol Tyler, Brian Walker, Alexi Worth, Joe Wos, und Craig Yoe.
Anhand von Essays und Interviews erzählt Kim A. Munsons Sammelband die über dreißigjährige Geschichte der Künstler, Kunstkritiker, Sammler, Kuratoren, Journalisten und Akademiker, die sich für die ernsthafte Beschäftigung mit Comics einsetzten, die Trends und Kontroversen, die das institutionelle Interesse an Comics weckten, sowie das Auf- und Abflauen und schließlich die Rückkehr der Comic-Kunst in Museen.
Bereits seit 1930 wird Comic-Kunst in Museen ausgestellt. Mitte der 1960er Jahre, nach einer Zeit, in der die meisten gegenständlichen und kommerziellen Kunstwerke gemieden wurden, kehrte die Comic-Kunst allmählich in die Kunstmuseen zurück, als Kuratoren auf die Aneignung von Comic-Figuren und -Ikonographie durch berühmte Pop-Künstler wie Andy Warhol und Roy Lichtenstein reagierten. Von der ersten bekannten Ausstellung, die 1942 Comics im kunsthistorischen Kontext zeigte, bis hin zur Entwicklung von Manga-Ausstellungen in Japan betrachtet dieser Band Ausstellungen in den Vereinigten Staaten und auf internationaler Ebene.
Mit über achtzig Bildern und durchdachten Essays von Denis Kitchen, Brian Walker, Andrei Molotiu, Paul Gravett, Art Spiegelman, Trina Robbins und Charles Hatfield u. a. zeigt dieser Sammelband, wie Ausstellungen den öffentlichen Dialog über Comic-Kunst und unsere Erwartungen an "gute Kunst" erweitert haben - und wie engagierte Künstler, Sammler, Fans und Kuratoren Comics von einem häufig zensierten Low-Art-Medium zu einer respektierten und weltweit gefeierten Kunstform gemacht haben.