Bewertung:

Das Buch stellt eine nicht-sektiererische Untersuchung des Kommunismus dar, die sich sowohl an Kinder als auch an Erwachsene richtet und zu nachdenklichen Diskussionen über die politische Ökonomie anregt. Es wird zwar für seine leicht verständlichen Erklärungen und seine Fähigkeit, kapitalistische Erzählungen in Frage zu stellen, gelobt, aber auch für seine vagen Konzepte und seinen vermeintlichen Mangel an Tiefe kritisiert.
Vorteile:⬤ Fesselnd für intellektuell neugierige Leser, insbesondere für junge Erwachsene.
⬤ Bietet einen nicht-sektiererischen Blick auf den Kommunismus und regt zum kritischen Denken über soziale und wirtschaftliche Beziehungen an.
⬤ Regt zu lebhaften Diskussionen und Debatten an.
⬤ Auch für Erwachsene geeignet, bietet Einblicke in die kommunistische Theorie und Anwendung.
⬤ Entmystifiziert den Kommunismus und stellt pro-kapitalistische Darstellungen im Bildungsbereich in Frage.
⬤ Einige Kritiker bemängeln, dass die Erklärungen zu simpel und vage sind.
⬤ Aufgrund der Komplexität der Sprache und der Konzepte nicht für sehr junge Kinder geeignet.
⬤ Einige Rezensenten behaupten, das Buch vermittle eine voreingenommene oder unvollständige Sicht des Kapitalismus.
⬤ Gemischte Kritiken zur Klarheit und Tiefe der Argumente, insbesondere in der zweiten Hälfte.
(basierend auf 179 Leserbewertungen)
Communism for Kids
Kommunismus, Kapitalismus, Arbeit, Krise und Markt, beschrieben in einfachen Märchen und illustriert mit Zeichnungen von niedlichen kleinen Revolutionären.
Einst sehnten sich die Menschen danach, vom Elend des Kapitalismus befreit zu werden. Wie könnten ihre Träume wahr werden? Dieses kleine Buch schlägt eine andere Art von Kommunismus vor, einen, der seinen Idealen treu bleibt und frei von Autoritarismus ist. Es ist eine Erleichterung für viele, die von der marxistischen Exegese betäubt sind und von der ernsthaften Pompösität der sozialistischen Politik Kopfschmerzen bekommen. Es präsentiert die politische Theorie in den einfachen Worten einer Kindergeschichte, begleitet von Illustrationen kleiner liebenswerter Revolutionäre, die ihr politisches Erwachen erleben.
Alles entwickelt sich wie eine Geschichte, mit eifersüchtigen Prinzessinnen, schicken Schwertern, vertriebenen Bauern, gemeinen Bossen und müden Arbeitern - ganz zu schweigen von einem Ouija-Brett, einem sprechenden Stuhl und einem großen Topf namens "Staat". Ehe man sich versieht, erfährt der Leser etwas über die Wirtschaftsgeschichte des Feudalismus, die Klassenkämpfe im Kapitalismus, die verschiedenen Vorstellungen vom Kommunismus und vieles mehr. Schließlich führt der Wettbewerb zwischen zwei Fabriken zu einer Krise, die die Arbeiter auf sechs verschiedene Arten zu lösen versuchen (die meisten davon in Anlehnung an historische Modelle des kommunistischen oder sozialistischen Wandels). Jeder Versuch scheitert, denn wahrer Kommunismus ist eben doch nicht so einfach. Aber er ist auch nicht so schwer. Schließlich nehmen die Menschen alles selbst in die Hand und entscheiden selbst, wie es weitergehen soll. Happy End? Das wird erst die Zukunft zeigen. Mit einem Epilog, der die theoretischen Fragen hinter der Geschichte vertieft, ist dieses Buch perfekt für alle Altersgruppen und alle, die sich eine bessere Welt wünschen.