Bewertung:

Das Buch „Complex and Traumatic Loss: Fostering Healing and Resilience“ von Dr. Walsh ist eine wichtige Ressource für das Verständnis und die Unterstützung von Menschen, die verschiedene Formen von Verlust erleben. Es verbindet Erkenntnisse aus der Familiensystemtherapie mit einem auf Resilienz ausgerichteten Ansatz und ist daher sowohl für Fachleute als auch für Laien geeignet. Während viele die Fallstudien und die Behandlung komplexer Themen als vorteilhaft empfanden, kritisierten einige Leser die Voreingenommenheit des Autors, Wiederholungen und Widersprüche zu anderen wissenschaftlichen Quellen.
Vorteile:Vermittelt ein tiefes Verständnis der verschiedenen Arten von Verlust, beinhaltet einen auf Resilienz ausgerichteten Ansatz, enthält nützliche Fallstudien, hilfreich für Fachleute und Laien, einfühlsame und durchdachte Erforschung des Themas.
Nachteile:Einige Informationen stehen im Widerspruch zu anderen wissenschaftlichen Quellen, die Autorin ist voreingenommen, Redundanz und Wiederholungen sind im gesamten Text auffällig, und manche finden ihn herablassend.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Complex and Traumatic Loss: Fostering Healing and Resilience
In diesem notwendigen Praxis- und Ausbildungsleitfaden für alle Fachkräfte im Bereich der psychischen Gesundheit stellt Froma Walsh einen forschungsbasierten, resilienzorientierten Ansatz zur Unterstützung von Einzelpersonen, Paaren und Familien vor, die einen schweren Verlust erlebt haben. Walsh leitet Therapeuten an, die Auswirkungen komplizierter und traumatischer Todesfälle in Beziehungssystemen und sozialen Kontexten zu verstehen und anzugehen.
Sie stellt Kernprinzipien und anschauliche Beispiele zur Verfügung, um Heilung und Anpassung zu fördern, Klienten dabei zu helfen, lebenswichtige soziale, kulturelle und spirituelle Ressourcen zu mobilisieren und Wege zu finden, um über den Verlust hinaus zu leben und zu lieben. Zu den wesentlichen Themen gehören der Tod eines Ehepartners, eines Elternteils, eines Kindes oder eines Geschwisters, unklare und entrechtete Verluste, der Tod durch Gewalt, Selbstmord oder Überdosis, kollektive Traumata und der Nachhall vergangener Verluste in anderen Lebensbereichen, Beziehungen und über Generationen hinweg.