
Belletristik. Asiatische und asiatisch-amerikanische Studien.
KONA WINDS ist ein hartgesottener Noir-Krimi, der 1953 in Honolulu spielt, als sich Hawai'i von einer rassisch geschichteten, fast feudalen Plantagenkolonie zum multiethnischen 50th State entwickelt. Dieser Debütroman des japanisch-amerikanischen Autors Scott Kikkawa wurde in der festen Überzeugung geschrieben, dass Hawai'i mehr ist als nur eine hübsche Kulisse für den Unfug von Touristen.
Es kann ein erschreckender, durchweichter Ort sein - und war es auch -, dessen soziale Realitäten vor nicht allzu langer Zeit hässlich waren und in mancher Hinsicht noch immer ungelöst sind. Darüber hinaus bietet der Roman einen Einblick in die Polizeiarbeit im Honolulu der Nachkriegszeit, über die bisher nur selten in dieser Weise geschrieben worden ist.