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Confronting Animal Abuse: Law, Criminology, and Human-Animal Relationships
Confronting Animal Abuse ist eine eindringliche Untersuchung der Mensch-Tier-Beziehung und der Gesetze, die sie schützen sollen.
Piers Beirne, ein führender Wissenschaftler auf dem wachsenden Gebiet der grünen Kriminologie, untersucht das brisante Thema des Tiermissbrauchs in der Landwirtschaft, der Wissenschaft und im Sport sowie die Frage, ob und was man über das Potenzial von Tierangriffen für zwischenmenschliche Gewalt weiß. Er zeigt überzeugend, wie die Tierschutzgesetzgebung von ihren Wurzeln in den irischen Pflugfeldern des Jahres 1635 bis heute in erster Linie von menschlichen Interessen geprägt ist und warum wir die Bedingungen der Mensch-Tier-Beziehung neu überdenken müssen.
Beirne vertritt die Auffassung, dass Wissenschaftler und Aktivisten untersuchen sollten, warum einige Tierschutzverletzungen als kriminell, andere als missbräuchlich, aber nicht kriminell und wieder andere weder als kriminell noch als missbräuchlich eingestuft werden, wenn die Verletzung der Rechte von Tieren ernst genommen werden soll. Confronting Animal Abuse weist auf die Notwendigkeit eines umfassenderen Konzepts der Tierquälerei hin, ohne das die Bedeutung der Tierquälerei überwiegend auf diejenigen Quälereien beschränkt bleibt, die als gesellschaftlich inakzeptable Einzelfälle von Tierquälerei angesehen werden. Gewiss, diese Fälle erfordern Aufmerksamkeit.
Aber das gilt auch für die anderen und weitaus zahlreicheren institutionalisierten Tierquälereien, bei denen die Misshandlung routinemäßig, unsichtbar, allgegenwärtig und oft als gesellschaftlich akzeptabel definiert ist. In diesem bahnbrechenden, tierfreundlichen Buch zeigt Beirne die Mängel in unserem traditionellen Verständnis der Beziehungen zwischen Mensch und Tier auf und schlägt einen überzeugenden neuen Ansatz vor.