Bewertung:

Das Buch bietet einen detaillierten Bericht aus erster Hand über den Süden der Vorkriegszeit, wobei der Schwerpunkt auf der Institution der Sklaverei aus der Sicht von Frederick Law Olmsted liegt. Es bietet aufschlussreiche Beobachtungen und Kritiken der Südstaatengesellschaft, der Sklaverei und der moralischen Implikationen dieser Themen. Während der historische Inhalt fesselnd und informativ ist, wird der Schreibstil oft als langatmig und schwer zu lesen kritisiert.
Vorteile:⬤ Bietet eine seltene Perspektive aus erster Hand auf das Leben im Süden und die Sklaverei vor dem Bürgerkrieg.
⬤ Bietet detaillierte Beobachtungen und Einsichten, die romantisierte Vorstellungen vom Leben auf den Plantagen in Frage stellen.
⬤ Präsentiert ein starkes wirtschaftliches Argument gegen die Sklaverei und hebt ihre Ineffizienzen hervor.
⬤ Die Erzählung ist für Geschichtsinteressierte fesselnd und bietet wertvollen Kontext über den Süden der Vorkriegszeit.
⬤ Dient als bedeutendes historisches Dokument, das die Einstellungen und Realitäten der damaligen Zeit widerspiegelt.
⬤ Der Schreibstil ist oft langatmig und komplex, so dass es für manche Leser schwierig ist, ihm zu folgen.
⬤ Olmsted zeigt persönliche Voreingenommenheit, einschließlich rassistischer Äußerungen, die manche Leser abschreckend finden könnten.
⬤ Einige Abschnitte sind langweilig und gehen zu sehr ins Detail bei unbedeutenden Ereignissen oder Interaktionen.
⬤ Das Buch kann aufgrund der langen Sätze und der archaischen Sprache Geduld und sorgfältiges Lesen erfordern.
(basierend auf 74 Leserbewertungen)
Cotton Kingdom: A Traveller's Observations on Cotton and Slavery in the American Slave States. Based Upon Three Former Volumes of Jour
Frederick Law Olmsted (1822-1903) ist vor allem für die Gestaltung von Parks in Manhattan, Brooklyn, Chicago, Boston und dem Gelände des Kapitols in Washington bekannt.
Doch bevor er seine Karriere als führender Landschaftsarchitekt der Nation begann, war er Korrespondent der New York Times, in deren Auftrag er in den 1850er Jahren durch die Sklavenstaaten reiste. Seine täglichen Beobachtungen - darunter intime Berichte über das tägliche Leben der Herren und Sklaven, die Funktionsweise des Plantagensystems und die schädlichen Auswirkungen der Sklaverei auf alle Gesellschaftsschichten, ob schwarz oder weiß - wurden größtenteils in The Cotton Kingdom gesammelt.
Es wurde 1861 veröffentlicht, gerade als die Südstaaten aus der Union stürmten, und wird seither als einzigartig fair und authentisch gepriesen, als ein beispielloser Bericht über Amerikas „besondere Institution“. "