Bewertung:

Das Buch „Konkurrierende Fundamentalismen“ von Sathianathan Clarke wird für seine aufschlussreiche Analyse religiöser Überzeugungen und ihrer politischen Implikationen hoch geschätzt. Die Rezensenten schätzen seine Tiefe, seine Eloquenz und die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Perspektiven auseinanderzusetzen.
Vorteile:Das Buch wird als ein wichtiger Beitrag zur Erforschung religiöser und politischer Ideologien angesehen. Es ist schön geschrieben, vereinfacht komplexe Sachverhalte nicht zu sehr und ermutigt zu Toleranz und Ökumene. Es ist für ein breites Publikum zugänglich und sowohl für Fachleute als auch für Laien von Nutzen.
Nachteile:In den Rezensionen wurden keine spezifischen Nachteile genannt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Competing Fundamentalisms
Warum versuchen bestimmte Gruppen und Einzelpersonen, im Namen Gottes Schaden anzurichten? Studien behaupten zwar oft, den Schlüssel zu diesem beängstigenden Phänomen in der Hand zu haben, aber sie berücksichtigen nur selten die entscheidende Rolle, die religiöse Überzeugungen nicht nur im radikalen Islam, sondern auch in den fundamentalistischen Zweigen der beiden anderen großen Weltreligionen spielen: Christentum und Hinduismus.
Als erstes Buch, das den gewalttätigen Extremismus in allen drei Religionen zusammen untersucht, stützt sich "Competing Fundamentalisms" auf Studien in Soziologie, Psychologie, Kultur und Wirtschaft und konzentriert sich dabei auf die zentrale Rolle religiöser Ideen, um ein umfassenderes Bild dieser mächtigen Kraft im modernen Leben zu zeichnen. Clarke argumentiert, dass die Kräfte der Globalisierung die Aggression dieser Bewegungen anheizen und das konkurrierende Merkmal religiöser Fundamentalismen hervorbringen, die mehr mit ihren Pendants jenseits der Religionsgrenzen gemeinsam haben als mit den Mitgliedern ihrer eigenen Religion.
Er schlägt Wege zur Deeskalation religiöser Gewalt im Dienste der Friedensstiftung vor. Der Leser erhält wichtige Einblicke in die Funktionsweise des gewalttätigen religiösen Fundamentalismus in den drei größten Weltreligionen und lernt neue Strategien zur Förderung des Friedens im Kontext der zeitgenössischen interreligiösen Konflikte kennen.