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Continually Working: Black Women, Community Intellectualism, and Economic Justice in Postwar Milwaukee
Continually Working erzählt die Geschichten schwarzer berufstätiger Frauen, die sich von den 1940er bis zu den 1970er Jahren in Milwaukee, Wisconsin, gegen die Ungleichheit am Arbeitsplatz wehrten. Das Buch untersucht den berufsbezogenen Aktivismus schwarzer arbeitender Frauen aus dem Mittleren Westen und deckt die politischen und intellektuellen Strategien auf, die sie einsetzten, um die Diskriminierung am Arbeitsplatz zu kritisieren und sich dagegen zu wehren, ungerechte Strukturen abzubauen und ihr Leben und das Leben der Menschen in ihrer Gemeinschaft zu verändern.
Moten betont die Art und Weise, wie schwarze Frauen das Stadtbild veränderten, indem sie gleichzeitig Räume besetzten, von denen sie historisch ausgeschlossen waren, und ihre eigenen Räume schufen. Schwarze Frauen weigerten sich, innerhalb der historisch gesehen weißen und bürgerlichen Milwaukee Young Women's Christian Association (MYWCA) marginalisiert zu werden, einer Vereinigung, deren Aufgabe in der Unterstützung von Frauen in städtischen Gebieten bestand. Schwarze Frauen knüpften innerhalb dieser Organisation rassenübergreifende Beziehungen und machten sie, nicht ohne viele Konflikte und Kämpfe, zu einer der sozial fortschrittlichsten Organisationen der Stadt.
Als schwarze Frauen sich nicht in historisch weiße Institutionen integrieren konnten, schufen sie ihre eigenen. Sie gründeten Finanz- und Bildungseinrichtungen, wie die Pressley School of Beauty Culture, die die Kosmetikerin Mattie Pressley DeWese 1946 als Folge der Rassentrennung in der Kosmetikbranche eröffnete.
Diese Schule diente der Wirtschafts-, Bildungs- und Gemeindeentwicklung und schuf wirtschaftliche Möglichkeiten für schwarze Frauen. Historisch gesehen und auch heute noch ist Milwaukee als eine der am stärksten segregierten Städte des Landes bekannt.
Schwarze Frauen haben schon immer gegen die städtische Ungleichheit angekämpft, indem sie für sich und andere am Rande der Gesellschaft Platz geschaffen haben. Auf diese Weise haben sie sowohl das Stadtbild als auch die Stadtgeschichte verändert.