
Korean Comfort Women: Military Brothels, Brutality, and the Redress Movement
Das wohl brutalste Verbrechen, das das japanische Militär während des Asien-Pazifik-Krieges beging, war die Zwangsmobilisierung von 50.000 bis 200.000 asiatischen Frauen in Militärbordelle, damit sie den japanischen Soldaten sexuell dienen konnten. Die meisten dieser Frauen starben, da sie diese Tortur nicht überlebten.
Die Überlebenden, die nach Hause zurückkehrten, schwiegen rund fünfzig Jahre lang über ihre brutalen Erfahrungen. In den späten 1980er Jahren trug die Frauenbewegung in Südkorea dazu bei, eine Wiedergutmachungsbewegung für die Opfer ins Leben zu rufen, und ermutigte viele Überlebende, sich zu melden und zu erzählen, was ihnen widerfahren war. Dank dieser Zeugenaussagen erhielt die Wiedergutmachungsbewegung starke Unterstützung von der UNO, den Vereinigten Staaten und anderen westlichen Ländern.
Korean Comfort Women“ fasst die wichtigsten Erkenntnisse über die sexuelle Sklaverei des japanischen Militärs und die rechtlichen Empfehlungen zusammen und liefert neue Erkenntnisse über die Probleme, mit denen die Trostfrauen konfrontiert waren, für ein englischsprachiges Publikum. Er untersucht auch die transnationale Wiedergutmachungsbewegung und zeigt auf, dass die japanische Regierung versucht hat, das Verbrechen der sexuellen Sklaverei zu verbergen und die Menschenrechtsfrage der Frauen mit Diplomatie und wirtschaftlicher Macht zu lösen.