
Cosmopolitan Responsibility: Global Injustice, Relational Equality, and Individual Agency
Die Welt, in der wir leben, ist ungerecht. Vermeidbare Entbehrungen und Leiden prägen das Leben vieler Menschen, während andere Vorteile und Privilegien in Hülle und Fülle genießen.
Die kosmopolitische Verantwortung befasst sich mit der moralischen Verantwortung der Privilegierten, angesichts der globalen strukturellen Ungerechtigkeit aktiv zu werden. Der Einzelne ist aufgerufen, die institutionellen Anstrengungen zur Bewältigung globaler Herausforderungen wie Klimawandel, unfairer Welthandel oder weltweite Armut zu ergänzen.
Dem Ideal der relationalen Gleichheit aller Menschen verpflichtet, erörtert das Buch die Auswirkungen individuellen Handelns, die Herausforderung besonderer Verpflichtungen und die Möglichkeit moralischer Überforderung, um den Boden für ein handlungsleitendes Ethos kosmopolitischer Verantwortung zu bereiten.
Das Buch ist ein Denkanstoß für alle, die sich Gedanken über Gerechtigkeit und Verantwortung in einer globalisierten Welt machen.
Jan-Christoph Heilinger ist Moral- und Politikphilosoph. Er lehrt an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und an der Ecole normale supérieure in Port-au-Prince, Haiti.