Bewertung:

Das Buch ist eine Sammlung von Aufsätzen, die sich mit der Entwicklung kreativer Karrieren befasst und dabei den Schwerpunkt auf Unternehmertum und Selbstbestimmung in der Kunst legt. Es stellt konventionelle Ansichten über die kreative Produktion in Frage und betont das Potenzial für sozialen Einfluss und gesellschaftlichen Wohlstand.
Vorteile:Das Buch bietet wertvolle Einblicke in den kreativen Prozess, fördert das Unternehmertum und gilt als Pflichtlektüre für Kunststudenten und Pädagogen. Die Leser schätzen die Beispiele aus dem wirklichen Leben und die ermutigenden Erzählungen, die das Buch zu einer inspirierenden Quelle für Kunstschaffende machen.
Nachteile:In den Rezensionen werden keine spezifischen Nachteile erwähnt, aber einige Leser könnten der Meinung sein, dass der Fokus auf Unternehmertum und Selbstbestimmung nicht alle kreativen Wege vollständig abdeckt.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Creative Infrastructures
Eine neue Sammlung von zusammenhängenden Essays und Fallstudien, die sich eingehend mit den Beziehungen zwischen Kunst, Innovation, Unternehmertum und Geld befassen. Wie im Sport, in der Wirtschaft und in anderen Bereichen haben die oberen 1 % der Künstler die öffentlichen Erwartungen an einen „erfolgreichen Künstler“ unverhältnismäßig stark beeinflusst.
In Creative Infrastructures wählt Linda Essig einen unkonventionellen Ansatz und betrachtet den alltäglichen Künstler - und zwar das, was er tut, nicht das, was er macht. Allzu oft wird Künstlern, die sich mit dem „Geschäft“ ihrer kreativen Praxis befassen, vorgeworfen, sich „zu verkaufen“. Für viele arbeitende Künstler ist diese Aufmerksamkeit für das Geschäft jedoch genau das, was es ihnen ermöglicht, nicht nur zu überleben, sondern zu gedeihen.
Wenn Künstler ihrer Mission folgen, so Essig, verkaufen sie sich nicht, sondern entwickeln sich weiter, indem sie die Mission in den Vordergrund stellen. Letztlich zielt Creative Infrastructures darauf ab, die kniffligen Beziehungen zwischen Künstlern und Unternehmern zu lösen, um die Frage zu beantworten: „Wie können Künstler in unserer spätkapitalistischen Gesellschaft arbeiten und gedeihen? „.