Kreolen: Die Geschichte und das Erbe von Louisianas freien People of Color

Bewertung:   (4,5 von 5)

Kreolen: Die Geschichte und das Erbe von Louisianas freien People of Color (Sybil Kein)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch bietet eine faszinierende Erkundung der Geschichte und Kultur der kreolischen Bevölkerung Louisianas, in der sich persönliche Berichte, akademische Essays und historische Dokumentationen vermischen. Das Buch ist gut recherchiert und beleuchtet ein einzigartiges Segment der Schwarzen Geschichte, wobei der Schwerpunkt auf der Komplexität der Ethnie und der sozialen Struktur unter den Free People of Color liegt.

Vorteile:

Gut dokumentiert
aufschlussreich und informativ
fesselnd erzählt
deckt verschiedene Aspekte der kreolischen Geschichte und Kultur ab
enthält Beiträge von verschiedenen Experten
visuell ansprechend mit schönen Bildern
regt zur weiteren Erforschung des Themas an.

Nachteile:

Einige Redundanzen in den Aufsätzen
bestimmte Konzepte, wie z.B. 'Kreolisch', können unklar bleiben
einige Artikel könnten als Wiederholung von Informationen angesehen werden, anstatt neue Perspektiven einzuführen
ein Wunsch nach mehr visuellem Inhalt, wie z.B. Bilder.

(basierend auf 25 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Creole: The History and Legacy of Louisiana's Free People of Color

Inhalt des Buches:

Das Wort "Kreole" ist so reichhaltig, dass es nur noch von dem weit verbreiteten Missverständnis übertroffen werden kann, das mit diesem Begriff verbunden ist. In Creole, einer umfassenden, multidisziplinären Geschichte der kreolischen Bevölkerung Louisianas, werden nun beide Aspekte dieses einzigartigen Volkes und seiner Kultur gründlich und aufschlussreich beleuchtet. Geschrieben von Wissenschaftlern, von denen viele kreolischer Abstammung sind, ringt der Band mit dem Stoff, aus dem Legenden und Mutmaßungen sind, und fördert gleichzeitig die Wertschätzung für den kreolischen Beitrag zum amerikanischen Mosaik.

Die Sammlung beginnt mit einer historisch relevanten Perspektive in Alice Moore Dunbar-Nelsons Werk People of Color of Louisiana aus dem Jahr 1916 und setzt sich mit zeitgenössischen Schriften fort: Joan M. Martin über die Geschichte der Quadroon-Bälle; Michel Fabre und die kreolischen Auswanderer in Frankreich; Barbara Rosendale Duggal mit einer verzerrten Sicht auf Marie Laveau; Fehintola Mosadomi und die unterdrückten Wurzeln der kreolischen Grammatik; Anthony G. Barthelemy über Hautfarbe und Rassismus als amerikanisches Erbe; Caroline Senter über die Dichter der Reconstruction mit politischer Vision; und vieles mehr. Violet Harrington Bryan, Lester Sullivan, Jennifer DeVere Brody, Sybil Kein, Mary Gehman, Arthi A. Anthony und Mary L. Morton bieten hervorragende Kommentare zu Themen, die von der Lebensweise freier farbiger Frauen im neunzehnten Jahrhundert bis zu den afrokaribischen Verbindungen zur kreolischen Küche reichen.

Durch die Erforschung der lebendigen und doch marginalisierten Kultur der Kreolen im Laufe der Zeit trägt „Creole“ wesentlich dazu bei, frühere und heutige Stereotypen über diesen überschwänglichen Teil unserer Gesellschaft zu entkräften. Eine Studie, die zwangsläufig Fragen von Geschlecht, Ethnie und Hautfarbe, Klasse und Nationalismus einbezieht, spricht die Spannungen in einem zunehmend ethnisch gemischten Amerika an.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780807126011
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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