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Crucifixion of Jesus Ppr
Jesus von Nazareth starb um das Jahr 30 n. Chr. am Kreuz durch die Hand der römischen Justiz. Tausende andere starben auf die gleiche Weise, und viele Menschen vor und nach ihm haben weitaus grausamere Qualen erlitten. Warum, so fragt Gerard Sloyan, wird Jesus in einzigartiger Weise für seinen leidvollen Tod in Erinnerung behalten? Wie hat sein Tod vielen Millionen Menschen Trost gebracht?
Um diese Frage zu beantworten, verfolgt Gerard Sloyan in dieser kraftvollen historischen Tour de Force das Vermächtnis des Kreuzes durch zwei Jahrtausende christlicher Erinnerungen, Frömmigkeit, Kunst, Spekulation und Mythisierung. Ausgehend von den Berichten des Neuen Testaments zeigt er, wie der Tod Jesu als Opfertod verstanden wurde. Anschließend zeichnet er die Entstehung und Entwicklung - in Theologie, Liturgie, Literatur und Kunst - der Überzeugung nach, dass der Tod Jesu erlösend war, und zwar sowohl in der soteriologischen Theorie von Tertullian bis Anselm, in der Reformation und in der Moderne als auch in populäreren religiösen Reaktionen auf die Kreuzigung.
Sloyans beeindruckende Gelehrsamkeit und seine scharfen theologischen Einsichten bringen sowohl die historischen Realitäten des Todes Jesu als auch die vielen und tiefgreifenden Wege ans Licht, auf denen das Kreuz in den Herzen und Köpfen derer aufgenommen wurde, die sich zum Namen Jesu bekennen.