Bewertung:

Brett Stevens' Buch bietet eine intime und unverfälschte Auseinandersetzung mit seinen Erfahrungen mit bipolarer Störung und vermittelt dem Leser tiefe Einblicke in die Herausforderungen der psychischen Gesundheit. Es wird als augenöffnend, fesselnd und inspirierend beschrieben und richtet sich an alle, die von psychischen Erkrankungen betroffen sind oder diese besser verstehen wollen.
Vorteile:Das Buch wird für seine Ehrlichkeit, die detaillierten Beschreibungen der manischen Episoden und die Nachvollziehbarkeit gelobt. Die Leserinnen und Leser schätzen die Verletzlichkeit der Autorin und die aufschlussreiche Darstellung von Problemen der psychischen Gesundheit. Viele fanden das Buch fesselnd, informativ und hilfreich für das Verständnis der bipolaren Störung, was es zu einem nützlichen Hilfsmittel sowohl für Betroffene als auch für deren Angehörige macht.
Nachteile:Einige Leser merkten an, dass bestimmte Abschnitte, insbesondere über Basketball, unnötig erschienen, obwohl sie erkannten, dass diese Details dazu beitrugen, Bretts Lebensgeschichte zu umrahmen. Ein paar Erwähnungen, dass das Buch roh und verstörend sei, mögen nicht jeden ansprechen.
(basierend auf 43 Leserbewertungen)
Crossover
Brett ist intensiv. Intensiv wie ein Jugendlicher, der sich die Welt zusammensetzt.
Intensiv als unterdimensionierter Point Guard, mittleres Kind und Student. Intensiv als professioneller Pokerspieler, Manager und Problemlöser. Aber vor allem intensiv als ein unbewusster, manischer Geist, der sich in der Welt frei entfaltet.
Crossover: A Look inside a Manic Mind ist ein persönlicher Erinnerungsbericht, der die Entwicklung psychotischer Gedanken und deren Einfluss auf Bretts Verhalten während der drei manischen Episoden beschreibt, die sich über das letzte Jahrzehnt seines Lebens erstreckten. Durch Basketball, Poker und Arbeit bietet Crossover einen Bericht aus erster Hand darüber, wie die Welt für einen Menschen mit Bipolar I aussieht und sich anfühlt - von den Merkmalen in der Kindheit bis zum Ausdruck im Erwachsenenalter.
Bretts Erinnerung an diese Ereignisse ist so detailliert, weil er an einer seltenen Krankheit namens Hypermnesie leidet, einem ungewöhnlich starken, lebendigen und präzisen Gedächtnis. Seine Perspektive wirft ein Licht auf den Verlauf der bipolaren Störung und wird Ihre Fähigkeit verbessern, zu lernen und sich in die von der Krankheit Betroffenen einzufühlen. Die Selbstmordrate bei Menschen mit bipolarer Störung ist dreißigmal höher als in der Allgemeinbevölkerung, doch die Ursache und die Prävention bleiben ein Rätsel.
Bretts Geschichte ist lehrreich und inspirierend für jeden, der an einer psychischen Krankheit leidet oder von ihr betroffen war. Es ist eine Pflichtlektüre für Mediziner, Therapeuten, Studenten und Lehrer.