Bewertung:

Das Buch „Joys of War“ bietet eine aufschlussreiche und unverfälschte Perspektive auf die Erfahrungen moderner Soldaten, insbesondere auf PTBS und den Übergang zum zivilen Leben. Es schildert die Reise von John-Paul Jordan, der sowohl in der französischen Fremdenlegion als auch beim SAS diente, und berichtet offen über seine Kämpfe und seine Widerstandsfähigkeit.
Vorteile:Die Leser schätzen die fesselnde Erzählweise und den Humor des Autors sowie die ehrliche Darstellung der PTBS und ihrer Auswirkungen. Das Buch wird als inspirierend beschrieben, mit nachvollziehbaren Themen über menschliche Stärke und Verletzlichkeit. Es wird als eine leicht verdauliche Lektüre angesehen, voll von persönlichen Berichten und wertvollen Ratschlägen zur Bewältigung der Herausforderungen des Lebens.
Nachteile:Einige Rezensenten bemängelten, dass die Erfahrungen des Autors in der Fremdenlegion nicht detailliert genug beschrieben wurden, sie hätten sich mehr davon gewünscht. Außerdem wurde die schonungslose Schilderung der PTBS gelobt, während einige Leser anmerkten, dass die Themen im Vergleich zu anderen militärischen Erzählungen vertraut seien.
(basierend auf 19 Leserbewertungen)
Joys of War: From the Foreign Legion and the Sas, and Into Hell with Ptsd
Der Ire John-Paul Jordan, der erst in seinen Dreißigern ist, hat ein außergewöhnliches Leben hinter sich: von der Fremdenlegion und privaten Sicherheitsdiensten im Irak über mehrere Einsätze in Afghanistan (für die er für seine Führungsqualitäten und Tapferkeit ausgezeichnet wurde) bis hin zur Begleitung von Journalisten an der Front und hinter den feindlichen Linien in Libyen oder sogar zur Goldsuche in Afghanistan.
Als er jedoch in die Civvy Street zurückkehrte, war es mit der Kameradschaft vorbei; er fand sich als Kriegsgefangener mit PTBS wieder. Von den Fachleuten, an die er sich um Hilfe gewandt hatte, entmenschlicht, wurde dieser Veteran der Special Forces und ehemalige Legionär in die Knie gezwungen. Seine Ehe war am Ende, sein Zuhause war verloren. In der Isolation geriet seine Welt aus den Fugen, und die Saat der Zerstörung war bereits aufgegangen. John-Paul wusste, dass er nie wieder einen Militäreinsatz erleben würde, und fühlte sich angesichts des Krieges, der in seinem Inneren tobte, und der Spirale der PTBS als Mensch verdammt. Doch am 1. April kapitulierte er - auch das Leben, so scheint es, hat einen Sinn für Humor. Er bat um Hilfe und fand die Antworten in sich selbst.
Im Krieg war John-Paul der erste, der durch die Tür ging oder Angriffe anführte, um feindliche Stellungen auszuschalten, egal ob er Kugeln oder Bomben ausgesetzt war. Seine Geschichte ist ein Zeugnis für die Stärke des menschlichen Geistes: wieder aufzustehen und von vorne zu beginnen. Er hat das alles nicht durchgemacht, nur um das alles durchzumachen. Dies ist seine Geschichte von der Rückkehr in die Freiheit und Freude.
Schnallen Sie sich an, denn dieser Mann macht keine halben Sachen.