Bewertung:

Das Buch bietet eine wissenschaftliche Untersuchung des Lebens und der Gerichtsverhandlung von Apache Kid, die eine ausgewogene Perspektive auf die Ereignisse und die kulturelle Dynamik zwischen amerikanischen Ureinwohnern und weißen Siedlern bietet.
Vorteile:Gut geschrieben, fair gegenüber allen Beteiligten, leicht zu lesen, fesselnd, ohne zu langatmig zu sein, bietet historischen Kontext in Bezug auf kulturelle Einstellungen und politische Motivationen.
Nachteile:In den Rezensionen werden keine explizit erwähnt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Court-Martial of Apache Kid: The Renegade of Renegades
Als 1887 ein junger Oberfeldwebel der San Carlos Agency seinen Dienstort verließ, um den Mord an seinem Großvater auf Stammesart zu rächen, begann für ihn eine unentwirrbare Reise durch drei Rechtssysteme: Apachen-, Militär- und Zivilrecht.
Obwohl seine Prozesse nicht mit Gerechtigkeit endeten, trug jeder dazu bei, dass Apache Kid zum legendären Abtrünnigen von Arizona wurde. Nach dem Militärrecht wegen Desertion und Meuterei angeklagt, entging Kid dem Tod durch ein Erschießungskommando, als sein Urteil in der Berufung aufgehoben wurde.
Die Zivilbehörden klagten Kid daraufhin wegen Körperverletzung bis hin zum Mord an und verurteilten ihn zu sieben Jahren Haft im Arizona-Territorialgefängnis in Yuma. Obwohl Kid vor dem Kriegsgericht nicht mehr als siebenhundert Worte gesprochen hat, ist Clare McKannas Darstellung dieser juristischen Odyssee ebenso fesselnd wie die Flucht und die Legende von Kid".