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Criminology and Archaeology: Studies in Looted Antiquities
Plünderungen von Altertümern sind an der Tagesordnung, und viele Länder verfügen über reiche Vorkommen an kulturellem Material. Die Liste der Herkunftsländer ist lang, aber die bekanntesten Fälle von Plünderungen gab es in Ägypten, Italien, Peru, Mexiko, Griechenland, der Türkei und China.
Antiquitäten haben einen hohen Sammlerwert, und es gibt mehrere bedeutende internationale Handelszentren - vor allem London, New York, Paris, Brüssel, Hongkong, Genf und Bangkok -, aber der Markt funktioniert über nationale Grenzen hinweg. In diesem komplexen internationalen und lokalen Regelungskontext entstehen die hier vorgestellten Aufsätze, die sich insbesondere auf drei Bereiche konzentrieren: die Nachfrage nach geplünderten Antiquitäten, das Angebot an kulturellen Artefakten, die aus den Herkunftsländern stammen, und die Regulierung des internationalen Marktes für Antiquitäten. Die Kriminologie beschäftigt sich seit langem mit der transnationalen Kriminalität und ihrer Regulierung, während die Archäologie sich mit den pädagogischen Folgen des Antikenraubs beschäftigt.
In diesen Aufsätzen stellen beide Disziplinen neue Daten und Analysen vor, um ein kohärenteres Verständnis der Art und der Schwächen des derzeit geltenden Rechtsrahmens zur Bekämpfung des kriminellen Marktes für Altertümer zu schaffen. Das Buch untersucht den Stand der Regulierung des Antiquitätenmarktes mit besonderem Augenmerk auf die Position des Vereinigten Königreichs, aber auch mit Bezug auf den internationalen Kontext im Allgemeinen.
Es ist ein unschätzbarer Leitfaden, der Ratschläge zur Bekämpfung des illegalen Antiquitätenhandels gibt und für Kriminologen, politische Entscheidungsträger und Regulierungsbehörden von Interesse sein wird. (Reihe: Onati International Series in Law and Society)