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Critical Approaches to Science and Philosophy
Diese Sammlung von Aufsätzen, die auf vier Kontinenten von Wissenschaftlern, Philosophen und Geisteswissenschaftlern verfasst wurden, wurde ursprünglich Karl R. Popper zu seinem sechzigsten Geburtstag als Zeichen der kritischen Bewunderung und in Anerkennung seiner Arbeit überreicht. Geburtstag als Zeichen der kritischen Bewunderung für Karl R. Popper und als Anerkennung für sein Werk überreicht. Der Band ist aber auch eine bemerkenswerte Reihe von Aussagen, die Poppers kritische Vision für das Studium der Philosophie selbst, der Logik, der Mathematik, der Wissenschaft als Methode und Theorie und schließlich für das Studium von Gesellschaft und Geschichte nutzen. Bemerkenswert ist, dass Popper in all diesen Bereichen gearbeitet hat, und zwar nicht oberflächlich oder diskursiv, sondern mit äußerster Klarheit und Strenge.
. Die Kernposition dieses Bandes und seiner Autoren ist, dass der Fortschritt des Wissens keine lineare Anhäufung endgültiger Erkenntnisse ist, sondern ein Zickzack-Prozess, in dem Gegenbeispiele und ungünstige Beweise Verallgemeinerungen zunichte machen und die Erfindung umfassenderer und manchmal tieferer Verallgemeinerungen veranlassen, die ihrerseits kritisiert werden. Eine kritische Herangehensweise an Probleme, Verfahren und Ergebnisse in jedem Forschungsbereich ist daher eine notwendige Voraussetzung für die Kontinuität des Fortschritts.
Der Titel dieses Bandes ist also in gewisser Weise eine Hommage an Poppers kritischen Rationalismus und kritischen Empirismus. Die Aufsätze sind eine Hommage an seine unablässige und kompromisslose Suche, nicht nach endgültiger Gewissheit, sondern nach näherer Wahrheit und größerer Klarheit. Zu den Autoren gehören herausragende Persönlichkeiten der Philosophie und der exakten Wissenschaften, darunter Herbert Feigl, R. M. Hare, J. O. Wisdom, Nicholas Rescher, David Bohm, Paul K. Feyerabend, F. A. Hayek und Adolf Grunbaum. Zu den sozialwissenschaftlichen Beiträgen gehören Hans Albert über Sozialwissenschaft und Moralphilosophie, W. B. Gallie über die kritische Geschichtsphilosophie, Pieter Geyl über Die offene Gesellschaft und ihre Feinde und George H. Nadel über die Philosophie der Geschichte.