Bewertung:

Das Buch wird für seinen fesselnden Erzählstil gelobt, der den historischen Inhalt wie eine Geschichte und nicht wie ein traditionelles Sachbuch erscheinen lässt. Die Rezensenten schätzen den Beitrag zur kubanischen Literatur und Geschichte, auch wenn ein physisches Produktionsproblem des Buches erwähnt wurde.
Vorteile:Wunderschön geschrieben, fesselnde Erzählung, informativ über die kubanische Geschichte, wertvoller Beitrag zur kubanischen Literatur, starke Erzählung.
Nachteile:Physisches Produktionsproblem mit verbogenen Seiten.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Cuban Literature in the Age of Black Insurrection: Manzano, Plcido, and Afro-Latino Religion
Juan Francisco Manzano und Gabriel de la Concepci n Vald s (Pl cido) waren vielleicht die wichtigsten und innovativsten kubanischen Schriftsteller afrikanischer Abstammung während der spanischen Kolonialzeit. Jahrhunderts verwendeten den Katholizismus als symbolische Sprache für die afrikanisch inspirierte Spiritualität. Ebenso unterliefen Pl cido und Manzano die populäre Bildsprache des Neoklassizismus und der Romantik, um sich die Freiheit der Schwarzen in der Tradition der haitianischen Revolution vorzustellen.
Pl cido und Manzano sahen die Emanzipation durch die Linse der afrikanischen Spiritualität, einem transformativen Moment in der Geschichte der kubanischen Literatur. Matthew Pettway untersucht, wie die Darstellung afrikanischer Vorstellungen von Geist und Kosmos in ansonsten konventionellen Texten in der frühen kubanischen Literatur immer wieder auftaucht und zur Grundlage für Manzanos und Pl cidos Antisklaverei-Philosophie wurde. Die Darstellung afrikanisch-atlantischer religiöser Ideen widersetzte sich der elitären Auffassung, dass Literatur ein Barometer für den kulturellen Fortschritt sein sollte.
Kubanische Debatten über Freiheit und Selbstwertgefühl waren nie die ausschließliche Domäne der weißen kreolischen Elite. Pettways Betonung der afrikanisch inspirierten Spiritualität als Quelle des Wissens und als Mittel zur heiligen Autorität für schwarze kubanische Schriftsteller vertieft unser Verständnis von Manzano und Pl cido nicht als bloße Nachahmer, sondern als ästhetische und politische Pioniere. Wie Pettway andeutet, haben schwarze lateinamerikanische Autoren ihr afrikanisches religiöses Erbe nicht aufgegeben, um sich vollständig der katholischen Kirche zu assimilieren. Indem sie die Weisheit der afrikanischen Vorfahren anerkannten, verschafften sie sich Macht im Kampf für die Befreiung der Schwarzen.