
Culture(s) and Authenticity: The Politics of Translation and the Poetics of Imitation
Dieses Buch befasst sich mit den erkenntnistheoretischen und politischen Aspekten des diskursiven Strebens nach Authentizität und mit den verschiedenen Formen, in denen das Unauthentische abgewertet und marginalisiert wird.
Die Aufsätze analysieren kritisch die verschiedenen Mittel, mit denen das Authentische gesucht, inszeniert, bewundert, abgetan, nachgebildet oder einfach als gegeben hingenommen wird. Was in solchen diskursiven Praktiken am Werk ist, ist eine Poetik der Nachahmung.
Es handelt sich dabei um eine paradoxe Art von Poetik, die auf die Authentizität des geschaffenen Textes verzichtet, um sich dem Ursprung halbreligiös hinzugeben. Eine solche Weissagung des Authentischen stellt die Übersetzung als einen götzendienerischen Akt dar, der von dem Verdacht begleitet wird, gleichzeitig ikonoklastisch zu sein.