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Cultural Chauvinism: Intercultural Communication and Superiority
Dieses Buch untersucht das Konzept des kulturellen Chauvinismus als das Überlegenheitsgefühl, das ethnische oder nationale Gruppen von sich selbst im Vergleich zu anderen haben, insbesondere im Kontext internationaler Beziehungen.
Minabere Ibelema zeigt auf, auf welch unterschiedliche Weise Akademiker, Staatsmänner und vor allem Journalisten das Gefühl der Überlegenheit ihrer kulturellen Gruppen gegenüber anderen zum Ausdruck bringen. Im Mittelpunkt der Analyse steht der Begriff der „westlichen Werte“, der in den internationalen Beziehungen und in der Diplomatie eine zentrale Rolle spielt. Für den Westen stehen sie für eine Reihe weitgehend positiver politischer und staatsbürgerlicher Werte; für einen großen Teil der Weltgemeinschaft verkörpern sie Entartungen. Ibelema argumentiert, dass selbst im Zeitalter der Hypersensibilität die alltäglichsten Äußerungen oft unter dem Radar verschwinden.
Dieses Buch wirft ein einzigartiges Licht auf die globalen Beziehungen und ist von besonderem Interesse für Wissenschaftler aus den Bereichen internationale Beziehungen, Kommunikationswissenschaft und Journalismus.