
Art and the Nation State: The Reception of Modern Art in Ireland
Art and the Nation State ist eine umfassende Studie über die Rezeption und die kritische Debatte über die Kunst der Moderne von der Gründung des irischen Freistaats im Jahr 1922 bis zum Ende der modernistischen Ära in den 1970er Jahren. Anhand von Kunstwerken, Medienberichten, Rezensionen, Schriften und privaten Nachlässen wichtiger irischer und internationaler Künstler, Kritiker und Kommentatoren, darunter Samuel Beckett, Thomas MacGreevy, Clement Greenberg, James Johnson Sweeney, Herbert Read und Brian O'Doherty, untersucht die Studie den bedeutenden Beitrag der irischen Kunst der Moderne zur kulturellen Debatte nach der Unabhängigkeit und zu den divergierenden Vorstellungen von nationaler irischer Identität.
Anhand einer Analyse der wichtigsten Kontroversen untersucht das Buch, wie der Ruf bedeutender irischer Künstler durch die vorherrschenden Forderungen nach nationaler Identität, Modernisierung und die Dynamik der internationalen Kunstwelt geprägt wurde. Debatten über die Relevanz des Werks führender internationaler Modernisten wie des irisch-amerikanischen Bildhauers Andrew O'Connor, des französischen Malers des Expressionismus Georges O'Connor und des irischen Künstlers J.S.
Bourdieu. Expressionistischen Malers Georges Rouault, des britischen Bildhauers Henry Moore und des in Irland geborenen, aber vorgeblich britischen Künstlers Francis Bacon für das irische Kulturleben wird ebenso analysiert wie die ebenso problematische Stellung nordirischer Künstler.