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Art and Power: The Russian Avant-Garde Under Soviet Rule, 1917-1928
Historische Analyse der Avantgarde-Kunstgemeinde in Russland in den Jahren nach der Russischen Revolution.
In Kunst und Macht untersuchen Andrei Sarabyanov und Natalia Strizhkova die historische Periode zwischen 1917 und den frühen 1930er Jahren, als Avantgarde-Künstler und bolschewistische Führer Hand in Hand arbeiteten, um eine neue Kulturpolitik zu schmieden und eine neue visuelle Sprache zu schaffen, die die sowjetischen ideologischen Werte kanalisieren sollte.
Auf der Grundlage bisher unbekannter und unveröffentlichter Archivdokumente aus dem Staatsarchiv der Russischen Föderation untersuchen die Autoren die Allianzen und Spannungen, die innerhalb der Künstlergemeinschaft bestanden, und analysieren die Rolle, die Fackelträger wie Kasimir Malewitsch, Wassily Kandinsky, Alexander Rodtschenko, Olga Rozanowa und Wladimir Tatlin spielten, sowie die Herausforderungen, denen sie sich in ihrer Zusammenarbeit mit dem sowjetischen Staat gegenübersahen. Innerhalb weniger Jahre gründeten sie neue Kunstschulen und richteten zahlreiche Bildungs-, Forschungs- und Versuchslabors und -einrichtungen in ganz Russland ein, die selbst die entlegensten Winkel des ehemaligen russischen Reiches erreichten.