Bewertung:

Das Buch bietet eine fesselnde Auseinandersetzung mit dem rasanten Tempo der technologischen Entwicklung und ihren unvorhersehbaren Auswirkungen auf die Gesellschaft und den Einzelnen. Es wird wegen seines zugänglichen Schreibstils und seines zum Nachdenken anregenden Inhalts, der sowohl ältere als auch jüngere Leser anspricht, sehr positiv aufgenommen.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und schwer aus der Hand zu legen
⬤ ansprechender und nicht-technischer Stil
⬤ bietet aufschlussreiche Überlegungen zum historischen Kontext des technologischen Wandels
⬤ regt zum Nachdenken über die Auswirkungen des rasanten technologischen Fortschritts an
⬤ geeignet für ein breites Publikum, einschließlich jüngerer Leser.
Älteren Lesern könnte es schwerfallen, mit den technologischen Veränderungen Schritt zu halten, was zu einem Gefühl der Abkopplung von ihren Angehörigen führen könnte.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Artificial Evolution: How technology makes us think we're better than we are (and why that's dangerous)
Für eine so komplexe Spezies wie die unsere sollte die Evolution etwa eine Million Jahre dauern. Aber in den letzten 200 Jahren haben wir den Prozess so verändert, dass selbst die Langsamsten und Dümmsten unter uns sich schneller bewegen können als ein Gepard, höher fliegen als ein Adler und Wunder der Wissenschaft vollbringen, die Einstein verblüfft hätten.
Doch anstatt die Menschheit zu einer beispiellosen Erleuchtung zu führen, hat uns die Technologie ein Gefühl von beispiellosem Anspruch gegeben. Wir tun so, als ob jeder neue Zugewinn an Komfort, Bequemlichkeit und Sicherheit nicht nur unser Leben besser macht, sondern auch uns selbst besser macht.
Das ist eine gefährliche Illusion. Auf der Grundlage einer Kombination aus Recherchen und persönlichen Erfahrungen - darunter die Wiederbelebung eines alten Wählscheibentelefons, eine Weltumrundung mit der Concorde und das Fischen in einem Strom von Industrieabfällen namens Stink Run - legt der Autor Rob Sneddon dar, dass der "Fortschritt" ein führerloser Zug ist und der Lokführer zu sehr mit SMS beschäftigt ist, um es zu merken.