
Curating (Post-)Socialist Environments
Auf welche Weise sind Umgebungen (post-)sozialistisch und wie entstehen sie? Wie wird die Beziehung zwischen der gebauten Umwelt, der Erinnerung und den Debatten über Identität hergestellt? Was sind die räumlichen, materiellen, visuellen und ästhetischen Dimensionen dieser (post-)sozialistischen Inszenierungen oder Interventionen? Und wie werden solche (post-)sozialistischen Interventionen in Umgebungen (re)kuratiert? Indem der Band diese Fragen aufgreift, löst er den Begriff "Kuration" aus seiner üblichen museologischen Rahmung heraus und trägt ihn in urbane Umgebungen und private Lebenswelten hinein, aus überwiegend staatlich geförderten institutionellen Settings mit oft normativen Orientierungen in Sphären der Subjektivierung, der sozialen Kreativität und der materiellen Erinnerungskultur.