Bewertung:

Das Buch bietet eine gründliche Untersuchung der Veruntreuung öffentlicher Gelder in Mexiko, insbesondere unter der ehemaligen Regierung von Präsident Peña Nieto. Es wird für seine Klarheit und Strenge gelobt, da es die systemische Korruption und Straflosigkeit, die das politische System durchdringt, aufdeckt. Einige Leser bemängelten jedoch die Qualität des Textes und die Häufigkeit der Wiederholungen.
Vorteile:⬤ Hervorragende und gründliche Recherchearbeit über Korruption in Mexiko.
⬤ Klare Dokumentation, wie öffentliche Gelder veruntreut werden.
⬤ Bietet Einblicke in die Komplizenschaft der öffentlichen Institutionen und den systemischen Charakter des Problems.
⬤ Sensibilisiert die Wähler für die Folgen und die Notwendigkeit von Veränderungen.
⬤ Informativ und fesselnd für alle, die sich um das Wohlergehen ihres Landes sorgen.
⬤ Der Text weist zahlreiche redaktionelle Fehler auf, darunter Tippfehler und Syntaxprobleme.
⬤ Einige Leser empfanden Teile des Buches als repetitiv.
⬤ Obwohl die Untersuchung gründlich ist, könnte sie bei manchen ein Gefühl der Frustration über den mangelnden politischen Willen hinterlassen, die Probleme anzugehen.
(basierend auf 43 Leserbewertungen)
Die Untersuchung, die mit dem Ortega y Gasset-Journalistenpreis 2018 ausgezeichnet wurde.
Francisco ist Hausmeister an einer ländlichen Schule in Villahermosa, Tabasco, und in seiner Freizeit führt er Klempnerarbeiten aus, um seine prekäre wirtschaftliche Situation zu bewältigen. Das Paradoxe daran ist, dass Francisco auch Eigentümer eines Privatunternehmens ist, das einen Auftrag über 500 Millionen Pesos erhalten hat.
Dies ist eine der Strategien, mit denen PEMEX, SEDESOL und SEP, neben anderen staatlichen Stellen, die in diesen monumentalen Betrug verwickelt sind, seit 2010 mehr als 7 Milliarden Pesos abgezweigt haben. Jedes Semester gibt die UNAM durchschnittlich 73.000 Pesos pro Student aus. Mit dem fehlenden Geld könnte man die gesamte Karriere von 26 000 Studenten finanzieren.
Wie haben sie das gemacht? Staatliche Stellen weisen öffentlichen Universitäten Budgets zu, vergeben Verträge an Scheinfirmen, die Leistungen werden nie erbracht und Millionenbeträge verschwinden.
Der Zynismus, der hier zum Vorschein kommt, ist zutiefst empörend, denn bis heute, nach zwei Bundesregierungen, Milliarden von verlorenen Pesos und einer beispiellosen Straflosigkeit, funktioniert diese Maschinerie immer noch. Die Autoren vertiefen und aktualisieren die journalistische Untersuchung, die einen der schamlosesten Betrügereien in der Geschichte Mexikos aufdeckt.