Bewertung:

Das Buch erhielt positives Feedback für seine informative und realistische Darstellung der kubanischen Geschichte, insbesondere von jemandem mit persönlichen Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Guerillakrieg. Während ein Rezensent feststellte, dass die Reaktion des Beschenkten nicht ganz so überwältigend war, betonten andere die Genauigkeit und den fesselnden Inhalt.
Vorteile:⬤ Genaue und informative Darstellung der Geschichte Kubas
⬤ gut geschrieben
⬤ fesselnd für diejenigen, die sich für den Guerillakrieg interessieren
⬤ guter Wert für den Preis.
Manche finden es weniger ansprechend oder haben das Gefühl, dass es sie nicht so stark anspricht, wie die neutrale Reaktion eines Empfängers zeigt.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Antonio Rafael de la Cova wurde 1950 in Havanna geboren und ging am 1. Februar 1961 ins Exil.
Er promovierte in Geschichte an der Universität West Virginia (1994). Seitdem ist er Professor für Geschichte und lateinamerikanische Anthropologie an der Jacksonville University, der Indiana University-Bloomington und derzeit an der University of South Carolina-Columbia. Er ist der Autor von Cuban Confederate Colonel: The Life of Ambrosio Jose Gonzales (2003), The Moncada Attack: Birth of the Cuban Revolution (2007), Colonel Henry Theodore Titus: Antebellum Soldier of Fortune and Florida Pioneer (2016) sowie mehr als ein Dutzend Aufsätze über die Geschichte Kubas, die in wissenschaftlichen Zeitschriften wie der Harvard Latino Law Review, The Florida Historical Quarterly, The Journal of the Early Republic, The Journal of Mississippi History und anderen Publikationen veröffentlicht wurden.
Carlos Lazo Kuba war Zeuge der Ereignisse, die zum Sturz des Regimes von Fulgencio Batista führten und die schließlich Fidel Castro an die Macht brachten.
Er war Pilot im Krieg gegen Castros Guerilla in den Provinzen Oriente und CamagUey vom 1. Mai 1958 bis zum Ende desselben Jahres.
In seinen Memoiren beschreibt er bisher unbekannte historische Fakten über die von der Armee und der Guerilla begangenen Missbräuche. Es wird beschrieben, dass Batista alle militärischen Operationen per Telefon kontrollierte und über jedes noch so kleine Ereignis informiert war. Lazo beschreibt die Auswirkungen des US-Waffenembargos gegen Kuba und die Rolle, die die CIA und die US-Marinebasis in Guantanamo bei der Unterstützung der Rebellen spielten.
Der junge Pilot war ein Opfer der so genannten Revolutionsjustiz, die ihn und andere Batista-Anhänger durch ein Erschießungskommando töten ließ. Lazo wurde vor dem Tod bewahrt und stattdessen zusammen mit 42 anderen Kameraden der Luftwaffe wegen Völkermordes angeklagt. Als sie am 2.
März 1959 von einem Revolutionsgericht für unschuldig erklärt wurden, hob Fidel Castro das Urteil auf und unterzog sie einem neuen arrangierten Prozess, der sie zu zwanzig Jahren Gefängnis verurteilte. Im Gefängnis lernte er seine Frau Nora kennen, mit der er bis heute verheiratet ist.