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La Jet e von Chris Marker ist 28 Minuten lang und besteht fast ausschließlich aus schwarz-weißen Standbildern. Seit seinem Erscheinen im Jahr 1964 hat dieser legendäre französische Film - den Marker als "Fotoroman" bezeichnete - Generationen von Zuschauern in seinen Bann gezogen und Schriftsteller, Künstler und Filmemacher inspiriert. Seine spiralförmige Zeitreise-Erzählung hat auch viele andere Filme beeinflusst, darunter die Terminator-Reihe.
Und Terry Gilliams Hollywood-'Remake' Twelve Monkeys (1995).
Da Marker jedoch nur selten Interviews gab, ist nur wenig über die Ursprünge von La Jet e oder die Ideen dahinter bekannt. In dieser bahnbrechenden Studie stützt sich Chris Darke auf seltenes Archivmaterial, darunter bisher unveröffentlichte Korrespondenz und Produktionsunterlagen, um die Entstehung des Films zu untersuchen. Er untersucht, wie Markers einziger Spielfilm sowohl von seiner frühen Arbeit als Schriftsteller als auch von Alfred Hitchcocks Vertigo (1958) beeinflusst wurde, und untersucht, wie die Bilder von La Jet e in Markers außerordentlich vielfältigem Oeuvre "nachhallen".