Bewertung:

Das Buch wird als ein fesselnder und gut geschriebener Roman beschrieben, der das luxuriöse Leben der Protagonistin und ihre Beziehungen in verschiedenen Städten einfängt. Es wird für seine detaillierte Erzählung und die glaubwürdigen Charaktere gelobt, obwohl einige Leser es langweilig und wenig spannend fanden.
Vorteile:⬤ Gut strukturierte Erzählung
⬤ detaillierte Beschreibungen des luxuriösen Lebens und der Schauplätze
⬤ fesselnde und glaubwürdige Charaktere
⬤ leicht zu lesende und fesselnde Prosa
⬤ behält einen guten Rhythmus bei
⬤ viele Leser empfehlen es.
⬤ Einige Leser fanden es langweilig, ohne nennenswerte Wendungen
⬤ der Fokus der Geschichte auf glamouröse Partys gefiel nicht jedem
⬤ wurde als geradlinige Erzählung ohne Spannung empfunden.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Eine von der Geschichte gezeichnete Frau, die schließlich das Paradies findet.
Der Roman verfolgt einen neuen, attraktiven und realen Ansatz: die Erlebnisse von Clotilde von Havel, einer deutschen Aristokratin, die mit einem Wehrmachtskommandeur verheiratet war, der am Ende des Zweiten Weltkriegs starb. Clotilde flieht vor den russischen Truppen und ist zu Armut, Exil und Entfremdung von ihren Kindern verdammt.
Das Elend macht aus Clotilde eine Überlebenskünstlerin, die entschlossen ist, um ihr Leben zu kämpfen, die Vergangenheit aufzuklären und ihr Glück zu nutzen. Der Roman folgt ihren Abenteuern vom zerstörten Berlin der Nachkriegszeit über das glamouröse New York bis zum London der 1950er Jahre. Bis sie sich in den 1960er Jahren im Marbella des goldenen Zeitalters niederlässt und mit Hilfe ihres Neffen, eines ehemaligen SS-Mannes, der sich nicht davon losgesagt hat, ein Nazi zu sein, in den Alltag derer eintaucht, die am Rande von Francos Spanien an der Costa del Sol Zuflucht fanden: Künstler, Aristokraten, Homosexuelle ... und getarnte Nazis.
Die Autorin, eine Journalistin, kennt die Erfahrungen all dieser Menschen aus erster Hand und hat in ihrem Roman das wahre Wesen jener Jahre herausgearbeitet, in denen Bohème und Transgressivität nicht im Widerspruch zu dem Wissen standen, wie man zu sein hatte.