Bewertung:

In den Rezensionen wird ein fesselnder historischer Roman hervorgehoben, der den Weg eines jungen spanischen Soldaten von der Sklaverei bis zur entscheidenden Beteiligung an der Niederlage der Osmanen bei der Belagerung von Malta im Jahr 1565 beschreibt. Das Buch wird für seinen informativen Inhalt und seine starke Erzählung gelobt, mit einem fesselnden Cover, das die darin enthaltenen Themen widerspiegelt.
Vorteile:Der Roman ist gut geschrieben und fesselnd, mit einem soliden historischen Hintergrund. Das Cover wird gelobt, weil es den Inhalt der Geschichte andeutet. Die Geschichte wird als interessant, leidenschaftlich und besser als ihr Vorgänger in der Trilogie beschrieben.
Nachteile:Es werden keine nennenswerten Nachteile erwähnt, obwohl in einer Rezension angemerkt wird, dass der Leser noch dabei ist, das Buch zu lesen, was darauf hindeutet, dass sich die Meinungen noch ändern können.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Jesús Sánchez Adalid erzählt in La sublime puerta eine faszinierende Geschichte, die uns ins 16. Jahrhundert zurückversetzt und das Leben der Sklaven im Osmanischen Reich meisterhaft schildert.
Die Abenteuer und Missgeschicke von Luis María de Monroy, dem jungen Soldaten der Tercios, den wir bereits in El cautivo kennengelernt haben, setzen sich im Kontext der ständigen Auseinandersetzungen zwischen den spanischen Truppen Philipps II. und denen des Osmanischen Reiches im 16. In der Schlacht von Los Gelves gefangen genommen, gelang es ihm dank seiner Intelligenz, der Beherrschung der Kunst des Gesangs und des Lautenspiels und dem einen oder anderen Glücksfall, sein Leben zunächst in Susa und dann in Istanbul zu retten, der faszinierendsten und kosmopolitischsten Stadt jener Zeit, wo er sein Leben doppelt riskierte, indem er an einem Spionagekomplott im Dienste des spanischen Kaisers mitwirkte.
Das aufregende Leben des Ritters Monroy, des Protagonisten der erfolgreichen Trilogie Der Ritter von Alcántara, ist ein getreues Spiegelbild einer ebenso faszinierenden wie komplexen Epoche, der Pracht des spanischen Reiches der Habsburger, wie die von Lope und Cervantes. Der Protagonist des Romans entdeckt bald, dass ritterliche und religiöse Ideale, Musik und Poesie, Heimat und Ehre unweigerlich mit der Grausamkeit der Kriege, dem Hunger, der das einfache Volk plagt, und der Ungerechtigkeit, die zuweilen von den Herrschern ausgeht, koexistieren müssen.