
Rural Settlement in Hellenistic and Roman Crete
Die zentrale These dieser Studie ist, dass die ländliche Entwicklung auf Kreta unter römischer Herrschaft (ab 67 v.
Chr.) auf den traditionellen Beziehungen der Menschen zum Land aufbaute. Es wird argumentiert, dass sich die produktiven Kräfte, die der landwirtschaftlichen Subsistenz zugrunde liegen, seit hellenistischen Zeiten kaum verändert haben dürften.
Der Autor stützt diese Behauptung, indem er eine Reihe miteinander verbundener Variablen untersucht, die für eine Rekonstruktion der ländlichen Organisation in den fraglichen Zeiträumen von Bedeutung sind: Siedlungsmuster, Landbesitz, Landnutzung, Produktionstätigkeiten und Sphären wirtschaftlicher Interaktion.